Ludwig-Maximilians-Universität München
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Chemie-Nobelpreis für Gerhard Ertl

Wichtige Forschungsergebnisse an der LMU erzielt

München, 10.10.2007

Professor Gerhard Ertl wurde heute mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Er erhält die höchste wissenschaftliche Auszeichnung für die Aufklärung wichtiger Reaktionen an Oberflächen von Festkörpern, also von katalytischen Prozessen. Mit Hilfe eines Katalysators werden bestimmte chemische Reaktionen erst ermöglicht. Der 71-jährige Physiker war bis zu seiner Emeritierung Direktor der Abteilung für Physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Von 1973 bis 1986 forschte und lehrte Ertl an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München als Professor für Physikalische Chemie.

Wichtige Ergebnisse seiner Forschung, die nun mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, hat er an der LMU erzielt. Dazu gehört die Aufklärung der chemischen Vorgänge beim so genannten Haber-Bosch-Verfahren, das die Landwirtschaft mit stickstoffhaltigem Dünger versorgt. Bei diesem Prozess wird aus einem Gasgemisch von Wasserstoff und Stickstoff Ammoniak gewonnen – erst Ertl konnte die zugrunde liegenden chemischen Vorgänge entschlüsseln.

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