Ludwig-Maximilians-Universität München
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Der Supernova auf der Spur

Wenn Zwerge Riesen aussaugen

München, 13.07.2007

Eine Supernova ist ein Abgang, wie ihn sich jeder Stern nur wünschen kann. Denn dabei wird er in einer gewaltigen Explosion vernichtet, die die Helligkeit einer ganzen Galaxie erreichen kann – und damit auch in einer Entfernung von Milliarden Lichtjahren zu sehen ist. Schon länger wurde vermutet, dass eine Supernova vom Typ Ia nur in einem Doppelsternsystem vorkommen kann, das aus einem so genannten Weißen Zwerg und einem Roten Riesen, besteht. Wie jetzt in „Science Express“, der online-Ausgabe des Fachmagazins „Science“ berichtet, konnte ein internationales Forscherteam, dem auch Professor Dr. Adalbert Pauldrach vom Institut für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München angehört, das Doppelstern-Szenario bestätigen. In der Untersuchung wurde nachgewiesen, dass ein Weißer Zwerg Material von einem benachbarten Roten Riesen absaugte – bis er sich damit übernahm und in einer Supernova vom Typ Ia explodierte.

Pressemitteilung

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