Ludwig-Maximilians-Universität München
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Konzentrationsprobleme gelöst

LMU-Forscher dem Ursprung des Lebens auf der Spur

München, 10.05.2007

Seit Jahrzehnten versucht die Forschung zu rekonstruieren, was vor etwa vier Milliarden Jahren auf unserem Planeten geschah. Schließlich entstand in diesem geologischen Zeitalter das Leben auf unserem Planeten. Noch immer ist nicht zweifelsfrei geklärt, wie aus einzelnen molekularen Strukturen einfache Lebensformen entstehen konnten. Denn diese Prozesse setzen nicht zuletzt eine hohe Ausgangskonzentration der Biomoleküle voraus, die in der „Ursuppe“ der frühzeitlichen Ozeane wohl nur stark verdünnt vorkamen. Ein internationales Team um Dr. Dieter Braun, Leiter einer Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Angewandte Physik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, konnte nun einen Mechanismus nachweisen, der eine exponentielle Akkumulation ermöglicht haben könnte. Wie die Forscher im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ berichten, kann es im Porensystem von hydrothermalen Quellen am Meeresboden – die vielfach als Ursprungsort des Lebens auf der Erde gelten – wegen großer Temperaturunterschiede lokal zu einer hohen Konzentration von Biomolekülen kommen.

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