Ludwig-Maximilians-Universität München
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Dunkle Geschichten aus der Nachbarschaft

Einblicke in die frühe Entstehung naher Zwerggalaxien

München, 14.02.2007

Draco, Ursa Minor und Andromeda IX: Von allen bekannten Galaxien weisen sie den größten Anteil an dunkler Materie auf. Sie sind lichtschwache sphäroidale Zwergsysteme, enthalten kein Gas und sind als Satelliten mit unserer Milchstraße sowie der Andromeda-Galaxie assoziiert – den beiden größten Galaxien im so genannten lokalen Universum. Keines der bislang für ihre Entstehung vorgeschlagenen Modelle konnte aber ihren außergewöhnlich hohen Anteil an dunkler Materie und gleichzeitig ihre Nähe zu den ungleich größeren Galaxien erklären. Mit Hilfe von Simulationen an Supercomputern konnte jetzt ein internationales Forscherteam, dem auch Dr. Chiara Mastropietro von der Universitäts-Sternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München angehört, den Ursprung dieser Zwergsysteme entschlüsseln. Wie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ berichtet, waren deren Vorläufer wohl gas-dominierte Zwerggalaxien, die sehr früh zu Satelliten größerer Systeme wurden.

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