Ludwig-Maximilians-Universität München
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DNA-Schädigung durch UV-Licht

Anordnung des Erbmoleküls wirkt schützend

München, 01.02.2007

Das menschliche Genom wird durch innere und äußere Einflüsse ständig geschädigt. So führt unter anderem die UV-Strahlung als immerwährender Begleiter der Sonnenstrahlung zur Bildung von gefährlichen DNA-Mutationen. Besonders häufig entstehen dabei so genannte CPD-Schäden. Dabei verbinden sich zwei bestimmte benachbarte DNA-Bausteine, meist das Pyrimidin Thymin, zu einem Dimer und damit zu einer festen Einheit. Dann aber kann die DNA nicht mehr richtig abgelesen werden, was zum Tod der Zelle, aber auch zu Hautkrebs führen kann. Ein Team von Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnte nun in Zusammenarbeit mit zwei Kollegen der Ohio State University, USA, den zeitlichen Ablauf der Thymin-Dimerisierung verfolgen, wie in „Science“ berichtet.

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