Ludwig-Maximilians-Universität München
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Radioaktive Strahlung gegen unerwünschte Narbenbildung

Bayerische Forschungsstiftung fördert gemeinsamen Projekt von LMU und TUM

München, 29.01.2007

Wundheilung nach Entzündungen oder Operationen ist mit Narbenbildung und deshalb oft mit einer Kontraktion des Gewebes verbunden, was zu weiteren Komplikationen führen kann. Besonders problematisch ist dies bei röhrenartigen Strukturen wie Harnwegen, Gallenabflusswegen oder Tränenwegen. Ein Team der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beginnt jetzt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Technischen Universität München und industriellen Partnern ein Projekt, bei dem niedrig dosiertes, radioaktives Material genutzt werden soll, um unerwünschte Narbenbildung zu verhindern. Erprobt werden soll dabei die Einbringung des Strahlers in die ohnehin notwendigen Schienungsimplantate, etwa Katheter. Das Vorhaben „BetaMod“ (Wundheilungsmodulation durch lokal integrierte Betastrahler) wird durch die Bayerische Forschungsstiftung mit insgesamt 900.000 Euro über die nächsten drei Jahre gefördert. Durch den Beitrag der industriellen Partner erhöht sich der Gesamtumfang des Projekts auf etwa 1,8 Millionen Euro.

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