Ludwig-Maximilians-Universität München
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Münchner Physiker bestimmen erstmals Mechanik von Faserbündel im Zellskelett

München, 24.08.2006

Gebäude oder Bauwerke würden ohne Stützbalken an den richtigen Positionen sehr schnell ihre Stabilität und Statik einbüßen. Biologische Zellen verwenden ein im Grunde vergleichbares Konstruktprinzip. Für die mechanische Stabilität der Zellform sorgt das Zytoskelett, ein aus verschiedenen Proteinen zusammengesetztes, außerordentlich flexibles, fadenförmiges Strukturgeflecht. Im Gegensatz zu architektonischen Konstruktionen verhalten sich diese so genannten Filamente dynamisch, d. h. sie passen ihre mechanischen Eigenschaften der Umgebung an und treten nach Bedarf in Bündeln auf. Ein Forscherteam um Prof. Andreas Bausch von der TU München und  Prof. Erwin Frey von der LMU München konnte am Beispiel des Zellskelettproteins Aktin erstmals die mechanischen Eigenschaften dieser Bündel näher bestimmen. Über ihre Forschungsergebnisse berichtet das Fachmagazin Nature Materials in seiner aktuellen September Ausgabe.

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