Ludwig-Maximilians-Universität München
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Böser Zwilling eines Hoffnungsträgers

Krebsstammzellen als möglicher Angriffspunkt bei Leukämie

München, 13.11.2006

Stammzellen könnten dank ihres nahezu unerschöpflichen Potentials zur Erneuerung und Differenzierung bei der Therapie degenerativer Krankheiten helfen – solange sie dabei streng kontrolliert werden. Denn mutierte Stammzellen oder Zellen mit ähnlichen Eigenschaften lassen einige, wenn nicht sogar alle bösartigen Tumoren entstehen und oft nach scheinbar erfolgreicher Therapie wiederkehren. Ein internationales Team um Privatdozent Dr. Christian Buske an der Medizinischen Klinik III am Klinikum der Universität München, konnte jetzt bei Mäusen mit Leukämie solche „Krebsstammzellen“ identifizieren. Wie in der aktuellen Ausgabe von „Cancer Cell“ berichtet, fanden die Forscher in dem Mausmodell zudem an der Oberfläche der Leukämiestammzellen spezifische Moleküle und andere Charakteristika, die bei gesunden, Blut bildenden Stammzellen nicht vorkommen. Diese auch bei menschlichen Leukämie-Patienten vorkommenden Strukturen könnten möglicherweise als Angriffsziel einer hoch selektiven Therapie genutzt werden.

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