Ludwig-Maximilians-Universität München
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"Nach dem Basler Konzil":

Forschung zu den Reformdiskussionen in der Kirche

München, 02.10.2006

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erreichte die Diskussion um die Reform der Kirche einen Höhepunkt. Auf den Konzilien und in ihrem Umfeld wurde mit einer bisher nicht gekannten Intensität um die Gestalt der Kirche gerungen. Diesen vielstimmigen Diskurs will eine wissenschaftliche Tagung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beleuchten. Sie findet vom 12. bis 14. Oktober 2006 im Historischen Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München, unter dem Titel „Nach dem Basler Konzil. Die Neuordnung der Kirche zwischen Konziliarismus und monarchischem Papat (ca. 1450-1475)“ statt.

Veranstaltet wird die international besetzte Tagung von Professor Claudia Märtl und Dr. Jürgen Dendorfer vom Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit“. Die Teilnehmer zeigen, wie sich die Diskussion innerhalb der Kirche nach dem Ende des Basler Konzils an der Kurie, also den Leitungs- und Verwaltungsorganen des Heiligen Stuhls, in der Frührenaissance fortsetzte.

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