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Das Soziale wie denken?

Ökumenisches Symposium an der LMU

München, 20.10.2005

Mit ihrem gemeinsamen Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit” haben die beiden großen christlichen Kirchen 1997 viel Aufmerksamkeit erregt. Das war in einer Zeit, als der globale „Turbokapitalismus“ gerade angelaufen war. Von katholischer Seite wurde 2003 der Impulstext „Das Soziale neu denken” nachgelegt. Welchen Wert hat das Wort der Kirchen noch in einer Gesellschaft, in der Wirtschaftlichkeit Vorrang hat? Welchen Beitrag können die Kirchen zur Lösung der sozialen Probleme unserer Gesellschaft leisten? Mit diesen Fragen werden sich das Zentrum für ökumenische Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, der Studierendenrat Evangelische Theologie und die Arbeitsgemeinschaft Studierende der katholischen Theologie in Deutschland vom 27. bis 29. Oktober 2005 an der LMU in einem Symposium mit dem Titel „Das Soziale wie denken?“ auseinandersetzen.

Auf dem Symposium kommen neben Wissenschaftlern auch Referenten aus der diakonischen Praxis zu Wort. So hält etwa die Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission München, Sr. Monika Plank, einen Vortrag. Die Teilnehmer werden auch mit Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) und dem bayerischen Landtagsabgeordneten Jochen Wahnschaffe (SPD) diskutieren.

Vertreter der Medien sind herzlich zur Teilnahme am Symposium eingeladen. Die Tagung findet statt im Senatssaal im LMU-Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz 1. Das Programm ist im Internet auf der Seite www.oekumene.uni-muenchen.de/projekte.html zu sehen.

Ansprechpartner:

Birgitta Kleinschwärzer-Meister
Zentrum für ökumenische Forschung der LMU
Tel. 089 / 2180 3286 (Mo-Fr 9-13 Uhr, Sekretariat)
E-Mail