Ludwig-Maximilians-Universität München
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Organisation der LMU

Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem Recht der Selbstverwaltung im Rahmen der Gesetze. Sie ist zugleich eine staatliche Einrichtung, die sich in einen Zentralbereich und 18 Fakultäten gliedert. Die Hochschulleitung (Präsidium) setzt sich aus sechs Mitgliedern zusammen: dem Präsidenten und fünf Vizepräsidenten. Ihr zur Seite steht der Hochschulrat. Dessen Mitglieder sind sowohl Angehörige der Universität als auch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und beruflicher Praxis. Der Erweiterten Hochschulleitung gehören neben den Mitgliedern der Hochschulleitung die Dekaninnen und Dekane sowie die Frauenbeauftragte der Universität an.

Innerhalb der Fakultäten bestehen verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen (Departments, Institute) und Betriebseinheiten. Zur Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit können sich Mitglieder wissenschaftlicher Einrichtungen zu Arbeitsgemeinschaften (z.B. Zentren) zusammenschließen.

Die Universität ist eine Gruppenuniversität mit vier Gruppen: Hochschullehrerinnen und -lehrer, Wissenschaftliche und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende. Jede dieser Gruppen entsendet ihre eigenen Vertreterinnen und Vertreter nach einem bestimmten Schlüssel in die Gremien.

Die organisatorische Gliederung als Organigramm

Hochschulrat

Der Hochschulrat hat als zentrales Entscheidungsgremium die Funktion eines Aufsichtsrates. Das Gremium wählt sowohl die Präsidentin oder den Präsidenten als auch die Vizepräsidenten der Universität und kann über deren Abwahl entscheiden. Zudem beschließt er unter anderem über die Grundordnung, also das Grundgesetz der Universität, die Hochschulentwicklungsplanung sowie die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen. Die Amtszeit des Hochschulrates dauert vier Jahre.

Erweiterte Hochschulleitung

Die Erweiterte Hochschulleitung stellt den Entwicklungsplan der Universität auf und beschließt die Gliederung der Hochschule in Fakultäten.

Der Senat

Dem Senat gehören 16 gewählte Mitglieder sowie die Frauenbeauftragte und ihre ständige Vertreterin an. Die sechs Mitglieder des Präsidiums nehmen mit beratender Stimme an den Sitzungen teil.
Die Senatorinnen und Senatoren beschließen u.a. in Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für die Forschung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und für die Erfüllung des Gleichstellungsauftrags, ferner die Prüfungs- und Studienordnungen der Universität und geben Stellungnahmen zu Berufungsvorschlägen ab.

Die Fakultätsräte

Ausdruck der Selbstverwaltung der 18 Fakultäten sind die Fakultätsräte. Diese wählen aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren die „Fakultätssprecher” (Dekane), Studiendekane und Forschungsdekane. Die Fakultätsräte beraten und entscheiden alle Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung der Fakultät, für die nicht die Zuständigkeit des Dekans oder eines anderen Organs der Fakultät bestimmt ist. Dem Fachbereichsrat gehören Mitglieder aus den vier Gruppen sowie die Frauenbeauftragte der Fakultät an.

Universitätsfrauenbeauftragte

Die Universitätsfrauenbeauftragte unterstützt die Universität „in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern“ (§ 46 der Grundordnung der LMU). Als Mitglied vieler Hochschulgremien achtet sie darauf, dass Aspekte der Gleichstellung, etwa bei Berufungen oder bei der Zukunftsplanung der Universität, angemessen berücksichtigt werden. Die Frauenbeauftragte initiiert, entwickelt und betreut genderspezifische Projekte.

Ehrenbürger und Ehrensenatoren

Die LMU verleiht Persönlichkeiten, die sich um die Universität als einer international führenden akademischen Einrichtung in besonderer Weise verdient gemacht haben, die Würde eines Ehrensenators oder eines Ehrenbürgers.