Ludwig-Maximilians-Universität München
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Domainvergabe

Domainvergabe
- Richtlinien und Genehmigungsverfahren -

Stand: 03.05.2011

1 Allgemeines
2 Richtlinien
3 Genehmigungsverfahren
Anhang: Bildungsregeln und Konventionen

1 Allgemeines

Von der Universität München werden die Domainnamen uni-muenchen.de und lmu.de verwendet. Im Bereich der Internetadressen werden diese Domains meist parallel betrieben, d.h. eine Adresse, die in der einen Domain eingetragen wird, wird auch gleichlautend in der anderen eingetragen.

Die Hauptdomain ist uni-muenchen.de. Die gesamte technische Infrastruktur wird unter dieser Domain eingeordnet.

Die Domainnamen an der Universität München stellen auch organisatorische Strukturen dar und müssen daher im Auftrag der Leitung koordiniert werden. Neue Domainnamen bedürfen deshalb einer Genehmigung. Die zuständige Dienststelle ist Ref. VI.4.

Der technische Betrieb der Domains wird vom Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) durchgeführt. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann die technische Betreuung einer Domain von einer Rechnerbetriebsgruppe der Universität München übernommen werden.

2 Richtlinien

Die an der Universität München verwendeten Domainnamen sollen ein einheitliches Erscheinungsbild und nachvollziehbare Bezeichnungen aufweisen. Sie sollten lesbar und nicht nur den Eingeweihten verständlich sein. Kryptische Abkürzungen, die aus nur zwei oder drei Zeichen bestehen, müssen daher nach Möglichkeit vermieden werden.

Im internen Sprachgebrauch hat sich zwar die Abkürzung LMU für Ludwig-Maximilians-Universität eingebürgert, ausserhalb Münchens weiss aber kaum jemand, was das Kürzel LMU bedeutet und wo sich die Ludwig-Maximilians-Universität befindet. Für die Aussendarstellung ist es sicher vorteilhafter, die Bezeichnung Universität München zu verwenden.

Als Hauptdomain wird daher nach einer Rektoratsentscheidung uni-muenchen.de verwendet. Um dem Wunsch vieler Anwender nach einer kürzeren Bezeichnung zu entsprechen, werden Internetadressen meist zusätzlich auch unter lmu.de eingetragen.

Die Domain uni-muenchen.de ist in Subdomains unterteilt, die sich an der organisatorischen Struktur orientieren. Als Subdomains sind möglich:

  • Fakultäten (z.B. med.uni-muenchen.de)
  • Departments (z.B. kunstwissenschaften.uni-muenchen.de)
  • Zentrale Einrichtungen (z.B. universitaetsarchiv.uni-muenchen.de)
  • Übergreifende Projekte oder Einrichtungen, also Projekte oder Einrichtungen, an denen innerhalb der Universität verschiedene Fakultäten oder Departments beteiligt sind (z.B. oekumene.uni-muenchen.de)

Für Einrichtungen oder Projekte, die Teil eines Departments sind, sind die Domainnamen Subdomains der Departmentdomain. Bei Arbeitsgruppen mit Teilnehmern aus verschiedenen Einrichtungen einer Fakultät wird die Domain unterhalb der Fakultätsdomain angesiedelt.

Subdomains sind ausschließlich für Organisationen oder Projekte gedacht, daher sind weder Personen- noch Produktnamen als Subdomains möglich.

Ausnahmen von dieser hierarchischen Struktur bestehen für:

  • Verbundprojekte, also ständige Projekte oder Arbeitsgruppen, an denen ausser Einrichtungen der Universität München auch externe Einrichtungen maßgeblich beteiligt sind.
  • Kongresse, Tagungen und andere einmalige Ereignisse, die zwar an der Universität München stattfinden, aber unter wesentlicher Beteiligung externer Einrichtungen.

Nur für Projekte oder Ereignisse dieser Art ist eine Second-Level-Domain (ein Domainname unter z.B. .de, .eu oder .org) möglich. In diesem Fall müssen Links auf die Homepages der Einrichtungen gesetzt werden, zu denen die beteiligten Mitarbeiter gehören. Leistungen, die an der Universität München erbracht werden, müssen auch als solche erkennbar sein.

Eine Second-Level-Domain muss von Ref. VI.4 genehmigt werden. Gegebenenfalls ist die Zustimmung der Universitätsleitung erforderlich. Die Registrierung von Second-Level-Domainen erfolgt in der Regel über das LRZ, als Eigentümerin wird die Universität München eingetragen. Die Kosten für Beantragung und Betrieb trägt die betreffende Einrichtung.

Bereits bestehende Second-Level-Domains, die privat registriert wurden, können im Rahmen eines Providerwechselverfahrens zum LRZ umziehen und in den Besitz der Universität übergehen, falls sie von Ref. VI.4 nachträglich genehmigt werden.

Für folgende Bereiche können Domainnamen beantragt werden:

2.1 Host-Einträge

Host-Einträge (A-Records) dienen dazu, einer Hardware (Rechner, Drucker etc.), einen eindeutigen Namen zu geben.

A-Records müssen in der Subdomain von uni-muenchen.de eingetragen sein, zu der die entsprechende Einrichtung gehört (z.B. zuvproxy.verwaltung.uni-muenchen.de).

Für jeden Host-Eintrag ist auch ein Reverse-Mapping (PTR-Record) einzutragen. Dies dient dazu, zu einer IP-Adresse den Namen des Rechners abfragen zu können, der dann wieder den Standort und die Zuständigkeit angibt.

Jede Hardware muss also genau einen A-Record und genau einen PTR-Record erhalten.

2.2 WWW-Server (Internetadressen)

Einträge für WWW-Server werden in der Domain uni-muenchen.de vorgenommen und, falls gewünscht und möglich, auch gleichlautend unter lmu.de. WWW-Server werden grundsätzlich durch ein vorangestelltes www. gekennzeichnet.

Der Aufbau dieser Adressen sollte die Organisatorische Struktur der Universität wiederspiegeln. Damit die Adressen nicht zu lang werden, werden Fakultäten und Departments auf der gleichen Ebene angesiedelt. Internetadressen von Fakultäten sind also von der Form <fakultaet>.uni-muenchen.de und Internetadressen von Departments von der Form <department>.uni-muenchen.de.

Beispiele:

www.jura.uni-muenchen.de
www.jura.lmu.de
Juristische Fakultät
www.fachschaft.jura.uni-muenchen.de
www.fachschaft.jura.lmu.de
Fachschaft der Juristischen Fakultät
www.asienstudien.uni-muenchen.de
www.asienstudien.lmu.de
Department für Asienstudien

2.3 Mail-Exchanger-Einträge

Eine persönliche eMail-Adresse muss die Bezeichnung der Einrichtung enthalten, zu der die betreffende Person gehört. Damit sind eMail-Adressen von Mitarbeitern in der Regel von der Form <vorname>.<nachname>@<einrichtung>.uni-muenchen.de. Entsprechendes gilt für Funktionale eMail-Adressen, also Adressen, die nicht an eine konkrete Person gebunden sind (z.B. hostmaster@verwaltung.uni-muenchen.de).

Mail-Exchanger-Einträge werden daher pro Einrichtung entweder in der Domain uni-muenchen.de oder in der Domain lmu.de vorgenommen (z.B. Fakultät für Betriebswirtschaft: bwl.lmu.de, Zentrale Verwaltung: verwaltung.uni-muenchen.de).

2.4 funktionale eMail-Adressen ..@lmu.de

Funktionale eMail-Adressen sind einer bestimmten Funktion, Einrichtung oder Gruppe zugeordnet und unabhängig von konkreten Personen.

Funktionale eMail-Adressen der Form ..@lmu.de werden nur in begründeten Ausnahmefällen, etwa bei besonderer Aussenwirkung, eingerichtet. Die Funktion muss als eindeutig innerhalb der Universität nachgewiesen werden. Die verwendete Bezeichnung muss aus einem genehmigten Domainnamen oder aus der Organisatorischen Gliederung erschließbar sein.

Funktionale eMail-Adressen der Form ..@lmu.de werden grundsätzlich nur auf andere funktionale eMail-Adressen, z.B. Verwaltungsadressen (..@verwaltung.uni-muenchen.de) oder LRZ-Adressen (..@lrz.uni-muenchen.de), weitergeleitet. Die Verteilung der eMails auf persönliche Postfächer und die Pflege dieser Weiterleitungen findet vor Ort statt, durch die lokalen Rechnerbetriebsgruppen oder Master-User.

3 Genehmigungsverfahren

Anträge aus den Departments sind über die Geschäftsstellen der Departments zu stellen. Dort werden die Anträge auf ihre Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit geprüft und an Ref. VI.4 weitergeleitet.

Anträge aus anderen Bereichen (Verwaltung, Zentrale Einrichtungen) sind direkt an Referat VI.4 zu stellen, entweder schriftlich:

Ludwig-Maximilians-Universität München
Zentrale Universitätsverwaltung
Referat VI.4 (IT-Sicherheit, Verzeichnisdienste)
Herrn Dipl.-Phys. Norbert Auer
Martiusstr. 4 / II
80802 München

oder per eMail:

hostmaster@verwaltung.uni-muenchen.de

oder über das Online-Formular im Serviceportal (Zugriff für Beschäftigte der LMU mit der LMU-Benutzerkennung).

Der Antrag muss folgendes enthalten:

  • Antragsteller mit Namen und Kontaktdaten (Dienstadresse)
  • Ansprechpartner in technischen Fragen mit Namen und Kontaktdaten (Dienstadresse)
  • IP-Adresse oder Name (A-Record) des Rechners, der den Dienst betreiben soll
  • Gewünschter Domainname
  • Verwendungszweck
  • bei übergreifenden Projekten oder Einrichtungen: Liste der beteiligten Einrichtungen

Bei WWW-Seiten, die auf Servern des LRZ liegen, entfällt der technische Ansprechpartner sowie die IP-Adresse. Dafür muss aber die LRZ-Kennung (LRZ-Account) genannt werden.

Wenn zu erwarten ist, dass der beantragte Domainname auch von anderen Personen oder Einrichtungen beansprucht werden könnte, werden die Fakultätsbeauftragten bzw. die Geschäftsstellen in die Entscheidung mit eingebunden.

Genehmigte Anträge werden dann von Referat VI.4 zur technischen Realisierung an das LRZ oder die zuständige Rechnerbetriebsgruppe weitergeleitet.

Bitte versuchen Sie, Ihre Domainanträge analog zu den im Anhang genannten Beispielen zu gestalten. Bei Abweichungen von diesen Bildungsregeln und Konventionen muss im Einzelfall geprüft werden, welche Konsequenzen Ihr Antrag auf die gesamte Domainstruktur der Universität hat, was bei einem Bestand von einigen Tausend bereits existierenden Domainnamen sehr aufwändig und langwierig sein kann. Außerdem wird durch die Zulassung von Ausnahmen die Verwaltung des Domainbestandes in der Universität sowie beim LRZ deutlich erschwert.

Anhang: Bildungsregeln und Konventionen

Hier eine – unvollständige – Sammlung von Bildungsregeln und Konventionen für Domainnamen. Für die in spitzen Klammern befindlichen Bezeichnungen ist der Name der jeweiligen Einrichtung einzusetzen.

Organisatorische EinheitDomainname 
Universität uni-muenchen.de  
Fakultät <fakultät>.uni-muenchen.de
fak<Nr>.uni-muenchen.de
 
Department <department>.uni-muenchen.de  
Fach (Teil eines Departments) <fach>.<department>.uni-muenchen.de  
Professur  <professur>.<department>.uni-muenchen.de
<professur>.<fach>.<department>.uni-muenchen.de
 
Dekanat dekanat.<fakultät>.uni-muenchen.de  
Fachschaft <fachschaft>.uni-muenchen.de
fachschaft.<fakultät>.uni-muenchen.de
fachschaft.<department>.uni-muenchen.de
1)
Seminar <seminar>.<fakultät>.uni-muenchen.de
<seminar>.<department>.uni-muenchen.de
 
Graduiertenkolleg grk-<graduiertenkolleg>.uni-muenchen.de
grk-<graduiertenkolleg>.<fakultät>.uni-muenchen.de
grk-<graduiertenkolleg>.<department>.uni-muenchen.de
1)
2)
Alumni <fakultät>.alumni.uni-muenchen.de
<department>.alumni.uni-muenchen.de
 
Projekt <projekt>.uni-muenchen.de
<projekt>.<fakultät>.uni-muenchen.de
<projekt>.<department>.uni-muenchen.de
1)
2)
Zentrale Einrichtung <einrichtung>.uni-muenchen.de  
sonstige Einrichtung <einrichtung>.uni-muenchen.de 3)

1) falls fakultätsübergreifend
2) falls departmentübergreifend
3) falls nicht einer führenden Fakultät zuordenbar

Diese Richtlinien zur Domainvergabe als PDF (87 KB)