Ludwig-Maximilians-Universität München
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Philologicum

Feierliche Grundsteinlegung im November

München, 24.11.2016

Am heutigen Donnerstag findet die feierliche Grundsteinlegung für das Philologicum statt, der neuen Fachbibliothek für die philologischen Fächer an der LMU.

So soll das Philologicum aussehen (Bild: cukrowicz nachbaur architekten)

6.084 Quadratmeter Hauptnutzfläche, rund 450.000 Medien rund700 Lese- und Arbeitsplätze. Das sind die nüchternen Daten zum neuen Philologicum. Aber das Gebäude, dessen Grundsteinlegung heute gefeiert wird, soll mehr sein als nur eine Bibliothek. Der Entwurf des Bregenzer Architekturbüros Fink Thurnher und Cukrowicz Nachbaur sieht eine Gliederung in drei Zonen vor – Bereiche zum konzentrierten Lesen und Lernen, zum gemeinsamen Arbeiten und Diskutieren genauso wie zum zwanglosen Aufenthalt und Austausch. Die Kern- und Galeriegeschosse sollen so gestaltet sein, das akustisch voneinander abgetrennte Räume entstehen, die Begegnung und Rückzug gleichermaßen möglich machen. Dabei können die Bereiche flexibel umgestaltet werden, wenn im Zuge einer zunehmenden Digitalisierung andere Fragen an das Raumkonzept gestellt werden müssen. Insgesamt besteht der Bau aus einem Untergeschoss und vier Stockwerken.

Entscheidend beim Bau des Philologicums ist auch die Verbindung von der historischen, auf Friedrich von Gärtner zurückgehenden Bausubstanz mit dem Neubau: Bei der vollständigen Entkernung des Gebäudes in der Ludwigstraße 25 wurde die denkmalgeschützte Originalfassade erhalten.

Bereits im Jahr 2013 hatte der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer grünes Licht für den Bau gegeben. Die Bauarbeiten begannen im vergangenen Jahr und sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Dann wird das Philologicum zahlreiche kleine Teilbibliotheken der Sprach- und Literaturwissenschaften zu einer gemeinsamen Fachbibliothek vereinen. Die Baukosten belaufen sich auf 38,0 Millionen Euro.