Ludwig-Maximilians-Universität München
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Universitätswald

Uniforst Unterlippach weiterhin auf Erfolgskurs

München, 30.11.2015

LMU und Technische Universität München (TUM) haben Anfang des Jahres 2014 ihre Vereinbarung zur Nutzung des Universitätswaldes der LMU in Unterlippach in Forschung und Lehre sowie zu dessen Bewirtschaftung erneuert.

Foto: Lucky Dragon - Fotolia.com

Mit Professor Thomas Knoke, Mitglied der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement der TUM, wurde wiederum ein ausgewiesener Fachwissenschaftler zum Betriebsleiter des Forstes bestellt. Derzeit wird das vorhandene strategische Gesamtkonzept konsolidiert, welches einen ertragreichen, stabilen und durch eine hohe Baumartendiversität charakterisierten Wald vorsieht und die wirtschaftliche Nutzung des Forstes einbezieht.

Hierzu Professor Knoke: „Der Universitätswald bietet sehr gute Perspektiven. Ich habe die Betriebsleitung gerne übernommen, weil die wissenschaftlichen und waldwirtschaftlichen Leistungen und Ergebnisse, die durch die vormalige Betriebsleitung über mehr als fünfzehn Jahre hinweg erarbeitet worden sind, eine ausgezeichnete Grundlage bieten, um den Wald im Dienst von Forschung, Lehre und betrieblicher Nutzung erfolgreich in die Zukunft zu führen. Der Universitätswald der LMU wird damit auch in Zukunft unter der neuen Betriebsleitung ein Vorzeigebetrieb in ökologischer und ökonomischer Hinsicht für den in Bayern sehr zahlreichen mittelgroßen körperschaftlichen und privaten Waldbesitz sein.“

Im Zuge der Neufassung der Vereinbarung zwischen LMU und TUM hat die LMU auch zu einer Prüfungsmitteilung des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH) ausführlich Stellung genommen. Zudem haben die als Reaktion auf die ORH-Prüfung veranlassten zivil- und strafrechtlichen Verfahren nach den vorliegenden gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Entscheidungen keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der vormaligen Betriebsführung ergeben. Insgesamt hat sich dagegen gezeigt, dass mit der Betriebsführung durch die frühere Betriebsleitung keine Schmälerung des Körperschaftsvermögens der LMU verbunden war.