Ludwig-Maximilians-Universität München
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Erinnerung an Gründung

LMU feiert 543. Stiftungsfest

München, 19.06.2015

Am 26. Juni feiert die LMU ihr 543. Stiftungsfest, mit dem sie an ihre Gründung im Jahr 1472 erinnert. Den Festvortrag hält der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU, Professor Christoph Levin, zum Thema „Der Reiz der Kargheit: Vom Stil der hebräischen Erzählung“.

Eingang_HG_Außen_05-_kleinAm 26. Juni feiert die LMU ihr 543. Stiftungsfest, mit dem sie an ihre Gründung 1472 durch Herzog Ludwig IX. den Reichen von Niederbayern-Landshut erinnert. Zweimal wurde die LMU verlegt – im Jahr 1800 von Ingolstadt nach Landshut und im Jahr 1826 von dort nach München.

Den Festvortrag beim diesjährigen Stiftungsfest mit dem Titel „Der Reiz der Kargheit: Vom Stil der hebräischen Erzählung“ hält Professor Christoph Levin, Inhaber des Lehrstuhls Altes Testament I und Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU. Er fragt in seinem Vortrag, warum die Kulturgeschichte Europas in so hohem Maß eine Wirkungsgeschichte der Bibel ist – insbesondere ihres größeren und älteren Teils: des Alten Testaments. Literatur und bildende Kunst der westlichen Welt wurden nachhaltig von der Bibel geprägt. Vordergründig ist das kulturelle Gewicht der Bibel eine Folge der Christianisierung. Welche Wirkung aber das Alte Testament selbst als literarisches Werk auf den Leser hat, welche Interpretationsspielräume es eröffnet, wird Levin in seinem Festvortrag darlegen.

Das Stiftungsfest gibt Gästen der Universität auch einen Einblick in das breite Spektrum der Forschung an der LMU. Dabei steht alljährlich insbesondere die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt. Einige herausragende Promotionen und Habilitationen werden daher mit dem Förderpreis der Münchener Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. Zudem wird im Rahmen des Stiftungsfestes der mit 20.000 Euro dotierte Georg Heberer Award der Chiles Foundation Portland/OR verliehen.