Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vortragsreihe am MKE

„Der Dialog“

München, 02.04.2014

Kultur, Politik und Wirtschaft fordern ihn: den Dialog. Doch was genau meinen wir, wenn wir vom Dialog sprechen? Geht es um ein Anerkennungsverhältnis, um Entscheidungsfindung, Sinngebung oder Erkenntnisgewinn? Mit diesen Fragen beschäftigen sich renommierte Wissenschaftler wie Julian Nida-Rümelin, Vittorio Hösle oder Wolfgang Welsch vom 07. April bis 07. Juli in einer Vortragsreihe, die vom Münchner Kompetenzzentrum Ethik (MKE) in Kooperation mit dem Goethe-Institut veranstaltet wird.

Wortwolke. Vortragsreihe am MKE

Bereits in der Antike war man der Auffassung, dass sich die wesentlich menschlichen Fragen am besten in der Form des Dialogs beantworten lassen. Dem fortwährenden Gespräch galt der Vorzug vor abgeschlossenen Denkgebäuden. Dennoch ist eine Begriffsklärung des Wortes selbst bis heute schwierig. Welche Rolle spielen zum Beispiel Tauschbeziehungen und Identitätsbildung für den Dialog? Wie prägen kulturelle Traditionen unsere Dialoge? Und was ist der „Andere“ oder „Fremde“ in einer Welt schrankenloser Kommunikation?

Zum Auftakt der zwölfteiligen Vortragsreihe „Der Dialog“ spricht Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der LMU, am 7. April im Goethe-Institut über die „Philosophie der Verständigung“. Er wird sich dabei insbesondere der Bedeutung von Kooperation für menschliche Verständigung annehmen und diskutieren, auf welchen Voraussetzungen gelungene Verständigung beruht.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe auf der Webseite des MKE.