Ludwig-Maximilians-Universität München
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„Unitag“ an der LMU

Vorlesungen für Hochbegabte

München, 04.04.2014

Eigentlich sind sie erst in der elften Klasse – und trotzdem beginnt für einige Schüler bereits die Vorlesungszeit: Mit dem Projekt „Unitag“, das am 4. April an der LMU startet, erhalten hochbegabe Schülerinnen und Schüler Einblicke in unterschiedliche Wissenschaftsbereiche der Universität.

30 Gymnasiasten oberbayerischer Schulen dürfen ein Semester lang jeden Freitag ihren Unterricht schwänzen und speziell für sie zusammengestellte universitäre Lehrveranstaltungen besuchen. Die „Unitage“ finden während der Vorlesungszeit statt, insgesamt also an elf Tagen im Semester. Pro „Unitag“ nehmen die Schülerinnen und Schüler an vier Seminarveranstaltungen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen, medizinischen, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen sowie wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftlichen Bereich teil. So erhalten sie individuelle Spitzenförderung, Einblicke in universitäre Fächerbereiche, Inhalte und Methoden sowie Orientierungshilfe bei der Studien-, Berufs- und Universitätswahl. Am Ende des Semesters wird ein Zertifikat verliehen, das ECTS-Punkte ausweist, die später im Studium anrechenbar sein können.

Professor Martin Wirsing, Vizepräsident der LMU, und Robin Pantke vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst begrüßen die Schülerinnen und Schüler, am Nachmittag spricht Professor Markus Janka, Klassische Philologie, zum Thema „Von Platons Akademie zur Volluniversität: Schlüsselkonzepte höherer Bildung im Wandel der Zeit“. Zudem gibt es Führungen durch das Hauptgebäude, die Universitätsbibliothek sowie die Bayerische Staatsbibliothek, ein gemeinsames Mittagessen und weitere Veranstaltungen.