Ludwig-Maximilians-Universität München
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Exzellente Betreuung

Interkulturelle Beratung ausgezeichnet

München, 12.11.2014

Die Interkulturelle Beratungsstelle für internationale Studierende der LMU ist mit dem Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen ausgezeichnet worden.

Foto: Interkulturelle Beratungsstelle

Die Interkulturelle Beratungsstelle für internationale Studierende der LMU ist zusammen mit der International Student Association Cologne (ISAC) der Universität Köln ausgezeichnet worden. Beide Institutionen erhalten den Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen und teilen sich das Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro.

Die Interkulturelle Beratungsstelle wurde im Jahr 2008 auf Initiative von Professor Juliana Roth am Institut für Interkulturelle Kommunikation (IKK) der LMU gegründet.

Die Beratungsstelle hat sich auf die Fahnen geschrieben, ausländische Studierende bei ihrem Studium an der LMU zu unterstützen. In interkulturellen Beratungsgesprächen, bei Workshops oder einem internationalen Stammtisch erhalten die Studierenden wichtige Informationen und Tipps zu kulturbezogenen Themen, zum Beispiel zu Problemsituationen im Studium oder Alltag, die sich aus unterschiedlichem kulturellen Erwartungen ergeben können.

„Die ausländischen Studierenden sollen sich an der LMU wohlfühlen und sich auch nach Ende ihres Aufenthalts mit der Universität und dem Gastland identifizieren können“, so Gründerin und Koordinatorin Juliana Roth.

Die Betreuungsaufgaben für die ausländischen Vollzeitstudierenden, die aus 120 Ländern kommen, übernehmen vor allem fortgeschrittene Studierende der Interkulturellen Kommunikation und Alumni. Für sie hat das Engagement einen großen Vorteil. Roth: „Unsere Studierenden können dabei ihr Studium mit der praktischen Anwendung verbinden.“

Die Interkulturelle Beratungsstelle ist in die Struktur des Instituts integriert und wird durch die Vereinigung „Studentische Initiative für Interkulturelle Kommunikation (SINIK)“, die Studierende als interkulturelle Trainer qualifiziert, unterstützt. Die Orientierungs- und Schulungsmaßnahmen der Beratungsstelle ergänzen die Betreuungsangebote des International Office und der Fakultäten. 

Foto: DAAD
Professor Juliana Roth (zweite von rechts) bei der Verleihung des Preises des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschule.(Foto: DAAD)

Der heute verliehene Preis würdigt nicht nur die Zielgruppenorientierung der Beratungsstelle und ihre entsprechend hoher Nachfrage, sondern auch die Tatsache, dass das Forschungswissen des IKK dabei für alle Bildungsausländer geöffnet wird. „Die vielfältig und gut vernetzte Institutsinitiative“, heißt es weiter in der Begründung, „kommt an zentraler Stelle dem Interesse der internationalen Studierenden zugute und wirkt gleichzeitig Isolation, Stereotypenbildungen sowie Ausgrenzungen entgegen.“

Der Preis des Auswärtigen Amtes für exzellente Betreuung ausländischer Studierender in Deutschland wird seit 1998 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) jährlich verliehen. Die Auszeichnung ist für hervorragende Leistungen und besonders wirksame und damit vorbildliche Modelle bei der Betreuung und Beratung ausländischer Studierender während ihres Studien- oder Praktikumsaufenthalts in Deutschland bestimmt.