Ludwig-Maximilians-Universität München
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Ausstellung

„Call it Cool Istanbul“

München, 21.05.2014

Ein Forschungsprojekt von LMU-Ethnologen untersucht den Imagewandel Istanbuls hin zu einer „coolen Stadt“. Ein Teil des Projekts ist eine interdisziplinäre Ausstellung, die ab dem 30. Mai zu sehen ist.

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Urbane Impressionen des "coolen" Istanbuls (Collage: Konrad Bayer)

Als "coole Metropole" haben globale Medien Istanbul erstmals im Jahr 2005 bezeichnet – ein Attribut, das unter anderem auch Berlin, Barcelona und New York zugeschrieben wird. Was genau steht aber hinter dem Begriff "cool"? Eine "coole Stadt" kann zum Magneten für Touristinnen und Touristen werden. Darüber hinaus gibt es aber auch Aspekte "cooler" Stadtkultur, die im Tourismus nicht sichtbar werden. Diese Aspekte und die gesellschaftlichen Veränderungen vor Ort untersucht die Forschergruppe rund um Dr. Derya Özkan im Projekt "From Oriental to the Cool City. Changing Imaginations of Istanbul, Cultural Production and the Production of Urban Space“. Das Projekt wird von der DFG im Rahmen des Emmy-Noether-Programms gefördert.

Eine Besonderheit des Projekts ist, dass sich wissenschaftliche Arbeit und künstlerische Darstellungsformen ergänzen. In der Ausstellung „Call it Cool Istanbul“ können sich Besucher ein Bild von der wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit der „coolen“ Metropole machen.