Ludwig-Maximilians-Universität München
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Studierende als Spiele-Entwickler

Carcassonne auf dem Oktoberfest

München, 03.03.2014

130 Informatikstudenten der Ludwig-Maximilians-Universität haben im vergangenen Semester das Brettspiel Carcassonne als Online-Spiel entwickelt. In einem Praktikum zur Softwareentwicklung konzipierten sie ganz neue Versionen des Spiels – wie etwa eine Carcassonne-Variante auf dem Oktoberfest – und erweckten virtuelle Gegenspieler zum Leben.

carcassone
Foto: Steffen Jost

„Wirklich überrascht hat mich, dass die Studenten eine sehr starke künstliche Intelligenz – also einen virtuellen Gegenspieler – für die Online-Version programmiert haben“ , hebt Steffen Jost vom Institut für Informatik, der das Praktikum begleitet, hervor. „Ein komplettes Online-Spiel zu entwickeln ist für Studierende in den ersten Semestern ja schon nicht leicht. Mit der Programmierung eines virtuellen Gegners, den auch geübte Carcassonne-Spieler nicht einfach besiegen können, habe ich jedoch nicht gerechnet.“

Im Praktikum zur Softwareentwicklung sollen die Studierenden vor allem lernen, selbstständig zu arbeiten. Zunächst mussten die Teilnehmer die Regeln des Brettspiels Carcassonne auf das Online-Spiel übertragen. Außerdem sollte ein leistungsfähiger Netzwerkserver entwickelt werden, damit möglichst viele Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten können. Und schließlich sollten sie eine künstliche Intelligenz für Carcassonne programmieren. „Eigentlich mussten die Teilnehmer nur diese drei Aufgaben lösen“ erklärt Jost. „Aber mit aufwendigen Spielvarianten und cleveren Designs wie beispielsweise in 3D oder dem Oktoberfest-Carcassonne haben sie unsere Erwartungen übertroffen.“

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