Ludwig-Maximilians-Universität München
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Bundesverdienstkreuz

Zwei LMU-Professoren geehrt

München, 13.01.2014

Zwei LMU-Professoren sind am 9. Januar mit dem Verdienstkreuz am Band der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden: Professor Christian Haass und Professor Theodor Nikolaou erhielten das Verdienstkreuz aus der Hand von Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

Professor Christian HaassProfessor Christian Haass, der seit 1999 den Lehrstuhl für Stoffwechselbiochemie an der LMU innehat, wurde vor allem für seine Forschung im Bereich der Neurodegenerativen Krankheiten, insbesondere der Alzheimer-Demenz, geehrt. Es sei ihm gelungen, „unterschiedliche Ansätze der Alzheimerforschung in einem Forschungsschwerpunkt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zusammenzuführen“, so der Minister in seiner Laudatio. Haass, der auch Sprecher des im Rahmen der letzten Runde der Exzellenzinitiative gegründeten Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy) ist, habe nicht nur eine Initiative zu einem Sonderforschungsbereich an der LMU gestartet, bei dem Forscher aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten; Spaenle würdigte auch Haass‘ Engagement bei der Gründung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie seine Verdienste, München zum größten Partnerzentrum des DZNE zu machen.

Professor Theodor NikolaouProfessor Theodor Nikolaou hatte bis zu seiner Emeritierung 2005 den ersten deutschen Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie an der LMU inne, zugleich war er Leiter des gleichnamigen Instituts an der Universität. Aufgrund seines Engagements entwickelte sich daraus mit der „Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie“ die einzige staatliche Einrichtung in Westeuropa, die die Möglichkeit eines Diplomabschlusses und der Promotion in orthodoxer Theologie bietet. Nikolaou, der auch Vertreter der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland sowie des Ökumenischen Patriarchats war und weithin Mitglied verschiedener ökumenischer Kommissionen ist, war an der Gründung des „Zentrums für ökumenische Forschung“ an der LMU beteiligt und von 2001 bis 2005 dessen Vorstand. Der Minister hob in seiner Laudatio hervor, dass sich Nikolaou neben seiner Lehrtätigkeit insbesondere für den Dialog zwischen den christlichen Religionen sowie für die Pflege der Völkerfreundschaft in seiner Gemeinde Ottobrunn eingesetzt habe.

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