Ludwig-Maximilians-Universität München
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UniversitätsChor München

Verena Holzheu übernimmt die Leitung

München, 25.11.2013

Zum Wintersemester 2013/14 hat Verena Holzheu die Leitung des UniversitätsChors München übernommen. Sie konnte sich in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren durchsetzen und hat die Nachfolge von Johannes Kleinjung angetreten, der den Chor zehn Jahre leitete und nun das Kantorat an der Herderkirche in Weimar übernommen hat.

Verena Holzheu ist die erste Frau, die den UniversitätsChor München in seiner mehr als 60-jährigen Geschichte leitet. Gegründet wurde er im Jahre 1950 von Wilhelm Gebhardt unter dem Namen Collegium Musicum Vocale mit 45 Sängerinnen und Sängern. 1969 übernahm Hans Rudolf Zöbeley für mehr als dreißig Jahre die Leitung des Chores. In dieser Zeit wuchs der Chor nicht nur auf seine heutige Größe mit 200 Sängerinnen und Sängern an, sondern das Repertoire des Chors erweiterte sich auch um weniger bekannte Werke. Als Anerkennung seiner Leistungen wurde Zöbeley 1979 zum Universitätsmusikdirektor und Ehrenbürger der LMU ernannt. Sein Nachfolger, Johannes Kleinjung, knüpfte an die Leistungen seines Vorgängers an, setzte aber im Bereich der zeitgenössischen Musik eigene Schwerpunkte.

Zu den Konzerthöhepunkten der letzten Jahre gehören Auftritte mit Werken von Michael Tippett und Frank Martin, eine Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana in der Münchner Philharmonie sowie die Aufführung der Original-Filmmusik der Herr der Ringe-Trilogie mit den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Ludwig Wicki in der Philharmonie am Gasteig.

Ziele und Projekte der neuen Chorleiterin

Verena Holzheu studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Musik für das Lehramt an Gymnasien und anschließend Chordirigieren als Künstlerisches Hauptfach. Nach dem 1. Staatsexamen und Diplom in Chordirigieren wurde sie 2009 in die Meisterklasse von Professor Michael Gläser aufgenommen. Praktische Erfahrung sammelte sie in der künstlerischen Zusammenarbeit mit verschiedenen Chören in München sowie in Meisterkursen.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, „das Interesse junger Menschen an klassischer Musik weiter zu fördern sowie die Qualität und Vielseitigkeit des UniversitätsChors München zu erhalten und häufiger vielstimmige und mehrchörige A-cappella-Werke einzustudieren“.
Nächste Projekte des Chores sind am 19. Dezember ein gemeinsames Konzert mit dem Chor der Katholischen Universität Krakau in der Großen Aula der LMU. Aufgeführt wird Musik zeitgenössischer polnischer Komponisten und adventliche Lieder. Weiter geht es am 26. und 27. Januar mit dem Semesterkonzert „Klangsphären“ im Rahmen der Einweihungsfeier für den renovierten Lichthof der LMU mit A-cappella-Werken für gemischten Chor.

 

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