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Egon Sohmen Stiftung vergibt Stipendien

München, 30.10.2013

Die Munich Graduate School of Economics (MGSE) der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU erhält eine großzügige Spende von der Egon Sohmen Stiftung für die Graduiertenausbildung.

Insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar hat die Egon Sohmen Stiftung, zurückgehend auf den bekannten österreichischen Wirtschaftswissenschaftler Professor Egon Sohmen, der Volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU gespendet. Aus diesen Mitteln wird das Egon Sohmen Graduate Center etabliert, das in den kommenden 15 Jahren Doktorandinnen und Doktoranden der Fakultät mittels Stipendien fördert. Zugleich soll damit an den 1977 im Alter von nur 46 Jahren verstorbenen österreichischen Ökonomen erinnert werden. Die ersten beiden „Egon Sohmen Fellows“ sind bereits ausgewählt und wurden am Donnerstag bei einem Festakt zur Gründung des Egon Sohmen Graduate Centers in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Bei diesem waren auch Mitglieder der Familie Sohmen anwesend, so seine Witwe Regine Sohmen und seine Geschwister Christl Ruth und Helmut Sohmen.

„Die Volkswirtschaftliche Fakultät freut sich sehr über diese großzügige Spende und ist den Spendern sehr dankbar. Gerade in die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses müssen möglichst viele Ressourcen fließen, um unsere Universitäten fit für die Zukunft zu machen. Wir hoffen, dass die Spende der Familie Sohmen Vorbildcharakter für andere Privatpersonen und Unternehmen hat“, so der Dekan der Fakultät, Professor Joachim Winter.

Egon Sohmen (1930 – 1977) hat zu Lebzeiten wichtige Beiträge zur Theorie der Wechselkurse geleistet. Daneben haben seine Arbeiten zur Allokationspolitik einen wichtigen Beitrag zum Theoriegebäude der modernen Wirtschaftswissenschaft geliefert.

Die Munich Graduate School für Economics (MGSE) koordiniert alle Aktivitäten der Volkwirtschaftlichen Fakultät im Bereich der Doktorandenausbildung. Sie ist eine der ältesten Graduiertenschulen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich in Deutschland. In diesem Herbst sind zwei neue Graduiertenkollegs an der MGSE gestartet: zum einen das im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern geförderte Internationale Doktorandenkolleg (IDK) „Evidence-Based Economics“, welches das Ziel verfolgt, die wirtschaftspolitische Beratung evidenzbasierter zu machen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Bereich optimal auszubilden.

Zum anderen das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg 1928, „Microeconomic Determinants of Labor Productivity“, das sich mit dem Verständnis von Arbeitsproduktivität, etwa vor dem Hintergrund demografischer Prozesse oder mit den Auswirkungen von Anreizen und Firmenstrukturen auf die Arbeitsproduktivität befasst.

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