Ludwig-Maximilians-Universität München
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PIR-Zeugnisübergabe

Erste Absolventen des Modellstudiengangs

München, 06.11.2013

Die ersten neun Absolventen des Master- und Modellstudiengangs „Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) bei Hörschädigung“ nahmen kürzlich im Senatssaal des Hauptgebäudes von Lehrstuhlinhaberin Professor Annette Leonhardt ihr Zeugnis entgegen. Alle Prüflinge haben zuvor den Bachelor- und Modellstudiengang gleichen Namens erfolgreich abgeschlossen.

ohr_260Das Besondere daran: Der Studiengang ist der einzige an der LMU, der im Bereich des Lehramts neben dem Staatsexamen einen Bachelor- und Masterabschluss ermöglicht. Dies geht auf eine Zielvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern (vertreten durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst) und der LMU aus dem Jahr 2006 zurück. Neben dem Lehramt wird eine Qualifikationen für den Bereich der Rehabilitation bei Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit angeboten. Studierende können folglich unter dem Dach von PIR entweder Gehörlosenpädagogik oder Schwerhörigenpädagogik für das Lehramt sowie Gehörlosenpädagogik oder Schwerhörigenpädagogik für den nebenschulischen/außerunterrichtlichen Bereich studieren.

Mit dem neuen Bachelorabschluss können Studierende direkt in den Beruf starten. Möglichkeiten bestehen etwa in schulvorbereitenden Einrichtungen, in Schülerwohnheimen, bei den jeweiligen Verbänden, in der Frühförderung und in Rehabilitationseinrichtungen. Der Masterabschluss qualifiziert für Leitungsfunktionen. Für den Einstieg ins Referendariat – die Voraussetzung um als Lehrer arbeiten zu können – ist ein Masterabschluss zwingend erforderlich. Beenden Studierende des Lehramts das Studium bereits mit Erreichen des Bachelorabschlusses, können diese jedoch in allen Bereichen arbeiten, in denen es auch für die Absolventen mit dem Studium der nebenschulischen/außerunterrichtlichen Ausrichtung möglich ist.

Der Bachelor ist vorzugsweise praktisch, der Masterstudiengang hingegen forschungs- und projektorientiert. Im Gegensatz zum Lehramt für Sonderpädagogik brauchen Studierende für den Modellstudiengang 30 ECTS mehr, weshalb zehn statt neun Semester benötigt werden. Die Absolventen verfügen anschließend über einen international anerkannten, 300 ECTS umfassenden Studienabschluss, mit dem sie sich weltweit bewerben können.

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