Ludwig-Maximilians-Universität München
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Preise für gute Lehre

Überdurchschnittliches Engagement für die universitäre Lehre

München, 24.04.2013

Am 22. April hat der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin der LMU im Senatssaal der Universität mit dem Preis für gute Lehre an Bayerns Universitäten ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis an Professor Martin Kocher von der Volkswirtschaftlichen Fakultät, an PD Dr. Jörg Schwarz von der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften sowie an Professor Ute Vothknecht von der Fakultät für Biologie.

- Foto: Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

(v.l.) Vizepräsident Martin Wirsing, PD Dr. Jörg Schwarz, Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Professor Ute Vothknecht, Professor Martin Kocher (Foto: Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

Professor Martin Kocher

Professor Martin Kochers Lehre wurde bei Evaluationen in den vergangenen Semestern konstant mit herausragenden Ergebnissen bewertet. Vor allem die Vorlesungen des Lehrstuhlinhabers für Verhaltensökonomik und experimentelle Wirtschaftsforschung und Dekans der Volkswirtschaftlichen Fakultät wiesen eine außerordentlich hohe didaktische Qualität auf; mit viel Enthusiasmus und spannenden Beispielen aus Wirtschaft und Politik bringe Kocher den Studierenden fachliches Wissen bei und vermittele dabei auch Begeisterung für die Materie, heißt es in der Preisbegründung. Professor Kocher gelinge es, Aspekte seiner aktuellen Forschung in die Veranstaltungen einzubringen und so einen interessanten Realitätsbezug herzustellen. Dabei setze er auch auf innovative und medienübergreifende Lehrmethoden. Überdies, so heißt es, rege Professor Kocher durch seine Forschung am MELESSA (Munich Experimental Laboratory for Economic and Social Sciences) Studierende bereits in frühen Semestern an, an experimenteller Wirtschaftsforschung als Proband teilzunehmen.

PD Dr. Jörg Schwarz

PD Dr. Jörg Schwarz, Akademischer Rat im Bereich Mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der LMU, erhält den Preis vor allem für seine dem Charakter bestimmter Lehrveranstaltungen und -themen angemessen Vermittlungs- und Interaktionsmethoden. Seine Seminare und Vorlesungen seien bei den Studierenden sehr beliebt und entsprechend stark nachgefragt, heißt es in der Begründung für den Preis. Insbesondere bei Seminaren und Übungen setze Schwarz auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Kursteilnehmern und beziehe immer neueste Forschungstrends, wissenschaftliche Kontroversen und Probleme in seinen Veranstaltungen ein, die er mit den Teilnehmenden diskutiere. Vor allem seine Erreichbarkeit bei Fragen etwa zu Hausarbeiten oder Referaten sei auch außerhalb von festen Terminen immer gegeben. Und auch sein Angebot und seine Planung von wissenschaftlichen Exkursionen, so etwa nach Polen in die ehemaligen Gebiete des Deutschen Ordens oder nach Mailand, seien von herausragender Qualität und großen Engagement geprägt.

Professor Ute Vothknecht

Ute Vothknecht, Professorin für molekulare Zellarchitektur, habe, so die Preisbegründung, in den letzten Jahren stets einen außergewöhnlichen Einsatz in der Lehre gezeigt und sich durch besonderes Engagement gegenüber den Studierenden weit über das normale Maß hinaus ausgezeichnet. Professor Vothknecht hat federführend die Lehrveranstaltungen im Fach Zellbiologie für die neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge inhaltlich neu gestaltet und etabliert. In der grundständigen Lehre setzt sie modernste, interaktive Lehrmethoden ein und erreicht so eine lebendige Integration der Studierenden in den Unterricht. Besonders die Verwendung modernster Lehrtechnik sorge für eine große Nachfrage an ihren Lehrveranstaltungen. Zudem stehe sie jederzeit für weitere Fragen auch persönlich zur Verfügung. Ihre Lehrleistung wird dabei sowohl in der Quantität als auch Qualität als herausragend bewertet werden. Als Fakultätsfrauenbeauftragte setzt sich Vothknecht zusätzlich und vorbildlich auch für die Belange der weiblichen Studierenden ein.

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