Ludwig-Maximilians-Universität München
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Expertenkommission EFI legt der Bundesregierung Gutachten vor

Regierungsberater fordern Ende des Kooperationsverbotes

München, 28.02.2013

Am Mittwoch hat die unabhängige „Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)“ Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin ihr Gutachten vorgelegt. Die EFI-Experten haben sich unter Vorsitz von Professor Dietmar Harhoff, Vorstand des Instituts für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der LMU, mit der Notwendigkeit einer institutionellen Förderung der Hochschulen durch den Bund auseinandergesetzt. Sie fordern ein Ende des Kooperationsverbotes, politische Konzepte für die Zeit nach der Exzellenzinitiative und mehr Frauen an den Spitzen von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Experten loben jedoch auch den deutlichen Anstieg der Ausgaben für  Forschung und Entwicklung.

Die „Expertenkommission Forschung und Innovation“ wurde 2006 eingerichtet und bündelt den interdisziplinären Diskurs von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Bildungsökonomie, Ingenieur- und Naturwissenschaften zur Innovationsforschung. Sie leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt regelmäßig Gutachten und Empfehlungen zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Als Mitglieder gehören der Kommission neben dem Vorsitzenden Dietmar Harhoff an: die stellvertretende Vorsitzende Professor Monika Schnitzer, Leiterin des Seminars für Komparative Wirtschaftsforschung an der LMU, Professor Uschi Backes-Gellner von der Universität Zürich, Professor Patrick Llerena von der Universität Louis Pasteur in Straßburg, Professor Christoph Böhringer von der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg sowie Professor Alexander Gerybadze von der Universität Hohenheim.

 

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