Ludwig-Maximilians-Universität München
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Hochschulfinanzierung

LMU-Präsident regt „Leibniz-Bundesprofessur“ an

München, 18.04.2013

Chronisch unterfinanziert – so lautet die Diagnose seit Jahren: Die Universitäten bräuchten eine bessere Grundfinanzierung, um die Substanz zu sichern – und dafür auch die Hilfe des Bundes. LMU-Präsident Bernd Huber macht jetzt einen konkreten Vorschlag, wie diese aussehen könnte.

Das Konzept, das Huber an diesem Donnerstag auf der Sitzung der Hochschulrektorenkonferenz vorstellt, sieht die Einrichtung von 3000 sogenannten Leibniz-Bundesprofessuren vor, die vom Bund finanziert und nach einem wettbewerblichen Verfahren im Ablauf von zehn Jahren an Universitäten und Fachhochschulen vergeben werden sollen. Die Kosten veranschlagt Huber im Endausbau auf rund 900 Millionen Euro jährlich. Voraussetzung allerdings sei, so fordert Huber, dass das grundgesetzlich verankerte Kooperationsverbot fällt. Nur dann kann sich der Bund in die Finanzierung der Hochschulen einbringen. Dieser Weg ist jedoch seit Monaten Gegenstand politischer Auseinandersetzungen.

„Nur mit einer zusätzlichen Finanzierung“, sagt Bernd Huber, „können die Hochschulen die anstehenden Herausforderungen meistern: zusätzlich notwendige Studienplätze schaffen und die internationale Wettbewerbsposition stärken. Nur so können sie das Verhältnis von Grund- und Projektfinanzierung besser austarieren und damit die Karriereperspektive des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern.“

 

 

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