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Jubiläum

50 Jahre Assyriologie an der LMU

München, 21.10.2013

Das Institut für Assyriologie und Hethitologie an der LMU feiert sein 50jähriges Bestehen.

Vor 50 Jahren wurde der Lehrstuhl für Assyriologie an der LMU mit der Berufung von Dietz Otto Edzard eingerichtet. Diesen Anlass feiert das Institut für Assyriologie und Hethitologie mit einer Festveranstaltung am 22. Oktober 2013. Professor Annette Zgoll von der Universität Göttingen spricht zum Thema „Der Plan, den Himmel zu rauben: Zu menschlichen und göttlichen Perspektiven auf Tempel in Mesopotamien und zur Hermeneutik antiker Mythen“.

Die Geschichte des Instituts reicht weit zurück. „Sprachen des keilschriftlichen Alten Orients wurden schon geradezu unglaublich früh nach der erfolgreichen Entzifferung der Keilschrift im Jahr 1857 an der LMU behandelt“, sagt Walther Sallaberger, Leiter des Instituts für Assyriologie und Hethitologie an der LMU. Im Jahr 1869 fand bereits das erste einschlägige Seminar statt.

Mit der Einrichtung des Lehrstuhls wurden Geschichte und Schriftkulturen des Alten Orients in einem deutlich größeren Umfang erforscht. Forschungsgegenstand des Instituts sind heute die Schriften und Sprachen, die Geschichte und Kulturen des Alten Orients von etwa 3200 vor Christus bis zu Christi Geburt. „Die riesige Zahl von Keilschrifttafeln bedingt, dass wir ständig Neuland betreten und in vielerlei Hinsicht Grundlagen erforschen“, sagt Walter Sallaberger.

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