Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vortrag am CAS: „War König Ludwig II. dement?“

München, 08.05.2012

Im Rahmen der CAS-Vortragsreihe „Dementia in Society“ findet am 14. Mai eine Podiumsdiskussion zum Thema  „War König Ludwig II. dement?“statt. Teilnehmer sind Professor Hans Förstl, Dr. Peter Gauweiler, Dr. Katharina Weigand und Moderator Professor Hans-Michael Körner.

Aktuell lautet der Schwerpunkt des Center for Advanced Studies (CAS) „Dementia in Society“. In diesem Zusammenhang wird am 14. Mai über die Frage diskutiert, ob Märchenkönig Ludwig der II. von Bayern doch nicht an Schizophrenie, sondern an einer beginnenden präsenilen Demenz litt. Neuere Forschungen und die Auswertung historischer Quellen geben Anlass zu dieser Annahme. Betroffene zeigen in diesem Fall häufig einen Persönlichkeitswandel mit Verlust von Selbstkritik und Einsicht. Zudem geistige Rigidität und ungebremste Impulsivität in Kombination mit einer emotionalen Abstumpfung und Rückzug.

Aus diesem Grund wird ein Podium mit Vertretern aus Medizin, Jurisprudenz und Geschichtswissenschaft dieser Frage nachgehen. Dabei soll auch geklärt werden, inwiefern diese Diagnose dabei helfen kann, das Bild des rätselhaften Herrschers und die Umstände seiner schnellen Entmachtung neu zu deuten.

Referenten werden an diesem Abend der Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TUM, Hans Förstl sowie der Bundestagsabgeordnete, Rechtsanwalt und Publizist Peter Gauweiler von der CSU sein. Die LMU wird von Katharina Weigand, Historisches Seminar,  vertreten. Die Moderation übernimmt der Lehrstuhlinhaber der Didaktik der Geschichte der LMU, Professor Hans-Michael Körner.

Beginn ist am 14. Mai 2012 um 18:15 Uhr im Vortragssaal des CAS, Seestraße 13 in 80802 München. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter info@cas.lmu.de erforderlich.

Weitere Informationen gibt es unter www.cas.lmu.de.

 

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