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Europapolitik

LERU fördert Europäischen Forschungsraum

München, 17.07.2012

Die League of European Research Universities (LERU), zu deren Gründungsmitgliedern die LMU gehört, setzt sich seit mehr als zehn Jahren aktiv für die Ausgestaltung eines Europäischen Forschungsraums (EFR) ein – durch direkte Mitsprache und nachhaltigen Einfluss auf europäischer Ebene. Heute haben die EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn und Professor Bernd Huber, LERU-Chairman und Präsident der LMU, eine Vereinbarung zum EFR unterzeichnet. Mit diesem sogenannten Memorandum of Understanding treten die Mitgliedsuniversitäten von LERU dafür ein, bis Ende nächsten Jahres Maßnahmen in verschiedenen Feldern zu unterstützen, wie beispielsweise die Förderung von Forscherkarrieren, Gender, Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie der Doktorandenausbildung.

Ziel des EFR ist es, durch eine geeignete Infrastruktur zu gewährleisten, dass sich Forschende, Forschungseinrichtungen und Unternehmen über Grenzen hinweg frei bewegen, zusammenarbeiten beziehungsweise miteinander in Wettbewerb treten können. Der EFR soll nach Maßgabe der Europäischen Kommission, die seit dem Jahr 2000 die Schaffung des EFR vorantreibt, bis 2014 umgesetzt werden.

„Wissenschaft lebt vom Austausch über Fächer- und Ländergrenzen hinweg: Deshalb brauchen wird den Europäischen Forschungsraum,“ betont LERU-Chairman und LMU-Präsident Professor Bernd Huber. „Nur wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die noch bestehenden Barrieren abbauen. LERU unterstützt die Initiative der Europäischen Kommission daher nachdrücklich.“

Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren beteiligt sich LERU aktiv an der Diskussion zur Ausgestaltung des EFR – mit themenspezifischen Stellungnahmen zu seiner Weiterentwicklung und Positionspapieren zu zahlreichen Schlüsselaspekten, die für seine Umsetzung wichtig sind, wie etwa zum Abbau von Barrieren in Forscherkarrieren, der Etablierung einer grenzübergreifenden Doktorandenausbildung oder der Förderung der Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Zusammen mit dem Memorandum of Understanding hat LERU heute eine zweite Erklärung unterzeichnet: Die Europäischen Kommission und weitere Interessenvertreter europäischer Universitäten haben eine gemeinsames Statement mit dem Titel „On Working in Partnership in Achieving the European Research Area“ verabschiedet – anlässlich der Präsentation des Kommuniqués zum EFR „A Reinforced European Research Area Partnership for Excellence and Growth” durch die EU-Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn. Neben LERU sind auch die European University Association (EUA), die European Association of Research and Technology Organizations (EARTO), die Vereinigung des Nordic Council of Ministers Nord-Forsk und Science Europe, die Vereinigung europäischer Forschungsförderorganisationen, beteiligt.

Die Dokumente und andere LERU-Veröffentlichungen stehen auf www.leru.org zum Download bereit.