Ludwig-Maximilians-Universität München
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Bauen für Bildung

Hörsaaleinweihung an zwei Standorten

München, 22.10.2012

Seit einem Jahr wird im Lehrturm der LMU an der Ludwigstraße und im Hörsaalbau in der Oettingenstraße bereits gelehrt und gelernt. Rechtzeitig zum Start des letzten Wintersemesters und in Erwartung der zahlreichen Studierenden aus dem doppelten Abiturjahrgang musste es schnell gehen. Am heutigen Montag werden die beiden neu gestalteten Gebäude offiziell eröffnet.

Bis 1996 die Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaften, die Informatik,  CIS, die Japanologie, die Völkerkunde und sogar mit der  BioMolekulare Optik ein Lehrstuhl der Physik in das Gebäude in der Oettingenstraße einzogen, beheimatete es Radio Free Europe. Da die Räume des ehemaligen Radiosenders aufgrund der steigenden Studierendenzahlen immer knapper wurden, begann die LMU im Januar 2010 mit dem Anbau eines Hörsaaltrakts im laufenden Betrieb. Finanziert wurde das 8,1 Millionen Euro teure Projekt aus dem Sonderprogramm Konjunkturpaket II.

Rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters 2011/2012 konnten die neuen Hörsäle, CIP-Räume und Büros für die Studierenden des doppelten Abiturjahrgangs fertiggestellt werden. Zudem wurde die Regenwasserversickerung saniert, die Fassade gedämmt und die Fenster ausgetauscht, 2. Rettungswege geschaffen und die EDV-Verkabelung erneuert. „Das ist jetzt ein richtiger Hochschulstandort“, schwärmt die Leiterin des Referats „Planung, Bau, Bewirtschaftung“ der LMU, Jutta Peinkofer.

Im Dezember 2009 wurde der historische Eckturm am Professor-Huber-Platz gesperrt, entkernt, saniert und mit neuen, behindertengerechten Hörsälen, Seminarräumen sowie einem Multifunktionsraum bestückt – heute ist er als „Lehrturm“ fester Bestandteil des Studienbetriebs der LMU. „An einem so wunderschönen Projekt zu arbeiten hat unheimlich viel Spaß gemacht“, versichert Peinkofer. „Und die Resonanz der Professoren und Studierenden ist mehr als gut.“ Die aus dem Sonderprogramm Ausbauplanung I im Zuge der Schulreform G8 genehmigten Baukosten betrugen 4,5 Millionen Euro. „Jetzt können Studierende im Herzen des Univiertels einen tollen Ausblick genießen“, sagt Peinkofer begeistert.

Insgesamt über 18 Personen unterschiedlichster Professionen koordinieren, disponieren und planen im Baureferat – gemeinsam mit den Kollegen und Kolleginnen der Technik und der Sicherheit - die Arbeit zu den Neu-, Erweiterungs- oder Umbauten und Sanierungen. Insgesamt verfügt die LMU über Grundstücke von 5,4 Millionen Quadratmetern. Darauf stehen 126 Bauwerke mit 28.000 Räumen und 734.000 Quadratmetern Nettogrundfläche. Die Ausgaben für den Bau betrugen 2010 46 Millionen Euro, im Jahr 2011 64 Millionen Euro.

 

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