Ludwig-Maximilians-Universität München
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Antrittsvorlesung von Sonja Herres-Pawlis

München, 06.02.2012

Zur Antrittsvorlesung von Professor Sonja Herres-Pawlis lädt am Dienstag, 7. Februar, das Department Chemie der LMU ein. Die Chemikerin spricht um 17.15 Uhr im Adolf-von-Baeyer-Hörsaal zum Thema „Sauerstoffaktivierung und –transfer mit Kupfer-N-Donor-Komplexen“. Herres-Pawlis ist seit November vergangenen Jahres Inhaberin einer Professur für Koordinationschemie an der Fakultät für Chemie und Pharmazie.

Sonja Herres-Pawlis, geboren 1979, studierte Chemie an der Universität Paderborn. In ihrer Dissertation in der bioanorganischen Chemie untersuchte sie die Sauerstoffaktivierung durch Kupferkomplexe, die an sogenannte Guanidine gebunden sind. Nach ihrer Promotion 2005 forschte sie als Postdoc an der Universität Stanford (USA), bevor sie Ende 2006 als Lehrbeauftragte für Analytische Chemie an die Universität Paderborn zurückkehrte. 2007 übernahm Herres-Pawlis als Habilitandin die Leitung einer eigenen Forschungsgruppe an der Universität Paderborn. 2009 erhielt sie ein Liebig-Habilitationsstipendium des Fonds der Chemischen Industrie und wechselte an die Technische Universität Dortmund, wo sie ihre Habilitation zum Thema „Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Ringöffnungspolymerisation von nachwachsenden cyklischen Estern durch N-Donor-Zinkkomplexe“  weiter führte.

Herres-Pawlis’ Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Polymerisationskatalyse und bioanorganischer Chemie: Die Chemikerin nutzt die Methoden der Anorganischen Chemie, um neu entwickelte Metall-Komplexe auf deren katalytische Aktivität zu untersuchen und bessere Katalysatoren für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei ist Herres-Pawlis spezialisiert auf die Aktivierung kleiner Moleküle durch Übergangsmetalle mit biomimetischen Liganden. Für die Entwicklung neuartiger Katalysatoren, die eine Herstellung von abbaubaren Biopolymeren aus nachwachsenden Rohstoffen erleichtern, erhielt sie 2011 den Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Kategorie Nachwuchs. (göd)

 

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