Ludwig-Maximilians-Universität München
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LMU-Erfindungen werden lizenziert

Neuartige Nukleinsäure-Therapien im Visier

München, 28.02.2012

Die Bayerische Patentallianz GmbH, die zentrale Patent- und Vermarktungsagentur von 28 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, hat mehrere Erfindungen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) an die ethris GmbH, ein aufstrebendes Biotechnologie-Unternehmen, lizenziert. Die Nukleinsäuren DNA und RNA sind verantwortlich für die Speicherung von Erbinformationen und für die Übertragung dieser Informationen in Proteine, die Bausteine des Lebens – können aber auch therapeutisch eingesetzt werden. ethris treibt nun die Entwicklung der lizenzierten Erfindungen, die in der Arbeitsgruppe Experimentelle Gentherapie am Klinikum der LMU unter der Leitung von PD Dr. Carsten Rudolph erarbeitet wurden, zu einer innovativen Nukleinsäure-Therapie voran, die die Basis für neue Medikamente und neue Formen des Wirkstoff-Transports sein soll. „Unser Ansatz bietet ein hohes Diversifikationspotential“, sagt Rudolph, der auch Geschäftsführer der ethris GmbH ist. „So könnten durch spezielle Modifikationen der Nukleinsäure-Bausteine in Zukunft eine Vielzahl von Krankheiten behandelt werden.“ (BayPat)

 

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