Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Weiße Rose Gedächtnisvorlesung 2011:

„Zur Frage der Kunst als moralischer Instanz“

München, 19.01.2011

Vor bald 68 Jahren wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und Studierende an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, zusammen mit ihrem Freund Christoph Probst in Stadelheim hingerichtet. Die jährliche Feierstunde im Gedenken an die „Weiße Rose“ erinnert an das Vermächtnis aller Widerstandskämpfer im Dritten Reich. In diesem Jahr konnte Professor Carla Schulz-Hoffmann, Stellvertretende General-direktorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, als Gastrednerin gewonnen werden.

Weiße Rose Gedächtnisvorlesung 2011
Professor Carla Schulz-Hoffmann,
spricht zum Thema:
„Widerstand – Denkbilder für die Zukunft.
Zur Frage der Kunst als moralischer Instanz“
am Dienstag, 25. Januar 2011, 18.00 Uhr,
Audimax im Hauptgebäude der LMU,
Geschwister-Scholl-Platz 1.

Im Fokus der Vorlesung steht die Fragestellung nach der Wirkungsmöglichkeit von Kunst vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt, gravierender gesellschaftlicher und politischer Konflikte und ökonomischer und ökologischer Probleme bisher ungekannten Ausmaßes: Kann Kunst hierauf noch Antworten geben, die auf breiter Ebene vermittelt und umsetzbar sind? Oder ist diese Frage nicht schon im Kern falsch gestellt? Zeichnet sich Kunst nicht vielmehr dadurch aus, über die Zeiten hinweg Möglichkeiten zum Dialog zu eröffnen, dem Einzelnen die Chance zur Auseinandersetzung mit Problemen zu bieten, die ihm so vielleicht nicht bewusst waren?

In ihrem Vortag versucht Schulz-Hoffmann, dieser Fragestellung am Beispiel einiger herausragender Künstler von der Klassischen Moderne bis hin in die unmittelbare Gegenwart nachzugehen.

 

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse