Ludwig-Maximilians-Universität München
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RingvorlesungLMU 2011/12 – „Arbeit im Wandel“

München, 14.10.2011

Seit der Industrialisierung und zuletzt unter den Bedingungen einer sich globalisierenden Ökonomie hat sich Arbeit als Konzept und Erfahrung immer wieder gewandelt. Mobilität und Entgrenzung prägen die sich transformierende Wirtschafts- und Arbeitswelt genauso wie lokale Traditionen und kulturelle Faktoren. Die Möglichkeiten, mit den Erfordernissen flexibilisierter und oft prekärer Arbeit in einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft umzugehen, erscheinen dabei je nach regionalen, sozialen und auch genderspezifischen Bedingungen unterschiedlich.

Experten aus verschiedenen Disziplinen beleuchten die gewandelten sozioökonomischen Arbeitsbedingungen und ihre Folgen für den Einzelnen und unterschiedliche Gesellschaften. Sie nehmen dabei  auch symbolische Repräsentationen von Arbeit – in Film, Literatur, biografischen Porträts und ethnografischen Bestandsaufnahmen  – in den Blick.

Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LMU referieren unter anderem Kardinal Reinhard Marx über Arbeit aus sozialethischer Perspektive und Sozialhistoriker Professor Jürgen Kocka. Kocka eröffnet die Vorlesungsreihe am Dienstag, 18. Oktober 2011, um 19 Uhr c.t. im Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal B 101, mit dem Vortrag „Last und Lust. Vom Wandel der Arbeit seit der Industrialisierung“. Alle weiteren Vorlesungen finden jeweils dienstags am gleichen Ort und zur gleichen Zeit statt.

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