Ludwig-Maximilians-Universität München
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m4 Award an Forscherteam von LMU und FAU:

Förderung der Leukämieforschung

München, 18.07.2011

Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohende Krebserkrankung mit unbefriedigenden Heilerfolgen. AML geht nach gängiger Hypothese von Krebsstammzellen aus, aus welchen sich die Leukämieblasten bilden. Das Hauptproblem der unbefriedigenden Heilerfolge der derzeitigen Behandlung durch Chemotherapie sind neben den erheblichen Nebenwirkungen vor allem Rezidive. Diese entwickeln sich aus Krebsstammzellen, die durch die Chemotherapie nur schlecht eliminiert werden. AML umfasst zudem mehr als 20 verschiedene Unterklassen, die sich im Spektrum genomischer Veränderungen, im Ansprechen auf Therapien und im Krankheitsverlauf voneinander unterscheiden. Bessere Heilungserfolge werden durch neue Therapeutika erwartet, die auf die Unterklassen personalisiert, gezielt die Krebsstammzellen angreifen und eliminieren.

Hier setzt die Forschung von Professor Karl-Peter Hopfner vom Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und PD Fuat Oduncu von der Medizinischen Klinik der LMU, Standort Innenstadt, an. Zusammen mit Professor Georg Fey vom Department Biologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) entwickeln sie eine neue Generation von Antikörperderivaten zum Einsatz in einer personalisierten AML-Therapie. Hierfür wurden die Forscher heute mit einem für die Dauer von zwei Jahren mit rund 500.000 Euro ausgestatteten m4 Award ausgezeichnet.

 

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