Ludwig-Maximilians-Universität München
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Krebskranke Kleintiere

Neues HighTech-Gerät ermöglicht die Bestrahlung von Tumoren

München, 23.02.2011

Krebskranke Hunde und Katzen können an der Medizinischen Kleintierklinik der LMU München ab März 2011 eine Strahlentherapie erhalten. Dafür sorgt ein Linearbeschleuniger, der zu den modernsten Anlagen in der tiermedizinischen Onkologie überhaupt gehört. Das Gerät wurde mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angeschafft und soll nun in Betrieb genommen werden. Dank fortschrittlicher Funktionen können die Tumoren präzise dargestellt, um dann – unter weitgehender Schonung des umgebenden Gewebes – gezielt und kontrolliert bestrahlt zu werden. Der Strahlenbunker mit dem Linearbeschleuniger ist nur ein Teil der Strahlentherapie-Einheit der Kleintierklinik und umgeben von diversen Funktions- und Behandlungsräumen. Vierbeinige Patienten mit verschiedenen Tumoren der Haut, der Unterhaut, der Mundhöhle, der Nasen- und Nebenhöhlen sowie des Gehirns sollen hier behandelt werden. „Das Gerät bietet aber auch eine bessere Möglichkeit als bisher, bösartige Geschwulste in den Gliedmaßen zu behandeln“, betont Professor Johannes Hirschberger von der Medizinischen Kleintierklinik der LMU. „Wir können die Tumoren jetzt zusätzlich zu einer weiträumigen chirurgischen Entfernung prä- oder postoperativ bestrahlen. Das ist für unsere Kleintierpatienten eine hervorragende Chance, diese Erkrankung ohne Amputation zu überstehen.“

 

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