Ludwig-Maximilians-Universität München
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Anfang & Ende. Versionen einer Denkfigur

Letzte Vorlesungsreihe der „Anfänge (in) der Moderne“

München, 25.10.2011

Die letzte Vorlesungsreihe der Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“  beschäftigt sich ab dem 26. Oktober mit Figuren, Konzepten und Verfahren des Anfang(en)s, die mit Vorstellungen des Endes oder Endens verbunden oder systematisch auf solche bezogen sind. Die Vorlesungen finden jeden Mittwoch ab 18:15 Uhr in der Schellingstraße 3, Hörsaal 051, statt.

Anfänge werden in der Moderne vielfach als radikale Traditionsbrüche und katastrophische Zäsuren inszeniert und gehen daher an sich mit Vorstellungen vom Ende einher. Andererseits ist die moderne Emphase des Anfang(en)s häufig auf ein (imaginiertes) Ende hin orientiert oder wird dadurch legitimiert, auch wenn es im offenen Zeithorizont der Moderne unbestimmt bleibt. Gerade die Spannung eines Anfangs auf ein Ende hin ist – als Projekt – eine Grundfigur modernen Anfangens, die ein nur linear-temporales Verständnis von „Anfang“ und „Ende“ infragestellt. Diese komplexen Relationen von Anfang und Ende sollen in der Vorlesungsreihe an Themen, Beispielen und Konstellationen diskutiert werden, die aus der Arbeit in den Teilprojekten der Forschergruppe in den vergangenen Jahren erwachsen sind.

 

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