Ludwig-Maximilians-Universität München
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Schlüsselwerk der Moskauer Historiografie und Buchkunst

Internationale Konferenz zur Chronikhandschrift des Zaren Ivan IV.

München, 01.12.2011

Eine internationale wissenschaftliche Konferenz befasst sich vom 7. bis 9. Dezember in der Bayerischen Staatsbibliothek mit der illustrierten Chronikhandschrift des Zaren Ivan IV. Groznyj, im Russischen „Licevoj letopisnyj svod“.
Die Handschrift gilt als Schlüsselwerk der Moskauer Historiografie und Buchkunst zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Sie umfasst insgesamt zehn Bände mit etwa 17.000 großformatigen Miniaturen. Obschon in der Geschichtswissenschaft von zentraler Bedeutung, ist der Zugang zu ihr aus restauratorischen Gründen stark eingeschränkt. Deswegen beschränkte sich bisher die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk vorrangig auf die russische Mediävistik.
Im Jahr 2008 wurde jedoch eine Faksimileausgabe der Handschrift veröffentlicht, die sie einer breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich macht und ihre Erforschung vor ganz neue Perspektiven stellt. Die Konferenz, die gemeinsam von der Bayerischen Staatsbibliothek München, der Abteilung für die Geschichte Ost- und Südosteuropas des Historischen Seminars der LMU und der Historischen Abteilung des Osteuropa-Instituts Regensburg veranstaltet wird, findet anlässlich der Schenkung einer Faksimileausgabe an die Bayerische Staatsbibliothek statt. Russische bzw. osteuropäische Spezialisten und westliche Fachkollegen zusammenzuführen, ist ein wichtiges Ziel der Konferenz. Sie findet in der Bayerischen Staatsbibliothek statt und richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird jedoch um Anmeldung unter LLS-Konferenz@osteuropa-institut.de gebeten.

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