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Mathematikstudent aus Russland erhält DAAD-Preis 2011

München, 13.12.2011

Mikhail Khotyakov wurde am 12. Dezember im Rahmen des Empfangs für ausländische DAAD-Stipendiaten von Vizepräsident Professor Ulrich Pohl mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird an ausländische Studierende verliehen, die sich „mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellem Engagement" verdient gemacht haben.

Seit zwei Jahren studiert der gebürtige Russe mit großem Erfolg an der LMU Mathematik. Neben seinem umfangreichen Studium engagiert er sich für die gesellschaftliche Vermittlung seines Fachgebiets: So bringt er Lehramtsstudenten das didaktische Modell der „Mathe-Zirkel“ nahe, die in Russland eine lange Tradition haben und in denen Schülerinnen und Schüler durch Freiarbeit spielerisch an die Mathematik herangeführt werden. Er hat dafür ein Konzept für ein Proseminar entwickelt, das er gemeinsam mit Professor Rudolf Fritsch regelmäßig durchführt. Daneben hat er sich zwei Jahre lang in der Walldorf-Pädagogik fortgebildet und wendet seine Erkenntnisse unter anderem auch in einem „Mathe-Zirkel“ für Grundschulkinder im russischen Kulturzentrum „Mir“ in München an. Darüber hinaus engagiert sich Mikhail Khotyakov auch für gesellschaftspolitische Projekte und setzt sich unter anderem für den Schutz eines Waldabschnitts ein, der einer Autobahn zwischen Moskau und St. Petersburg weichen soll.

 

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