Ludwig-Maximilians-Universität München
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Klimawandel und Umweltmigration

Neues Forschungsprojekt startet mit Internationaler Tagung

München, 29.07.2011

Große Teile der Weltbevölkerung sind vom Klimawandel betroffen. Zu den Auswirkungen gehören auch Migrationsbewegungen, die sich bereits heute beobachten lassen und die in der Zukunft noch zunehmen werden. Seit Längerem geht es daher in der Klimadebatte auch um „Umweltflüchtlinge“. Historische Beispiele werden dabei immer wieder herangezogen, obwohl sie bislang kaum sozialwissenschaftlich fundiert untersucht wurden. Das auf drei Jahre angelegte interdisziplinäre Forschungsprojekt „Climates of Migration – Klimawandel und Umweltmigration in historischer Perspektive“ soll dies nun ändern. Als Auftakt zum Forschungsprojekt diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf einer international besetzten Fachtagung über historische Beispiele von klimabedingten Völkerwanderungen etwa in Indien, Papua Neuguinea, Nigeria, Bolivien oder Nordamerika.

Das Forschungsprojekt „Climates of Migration“ ist eine Zusammenarbeit des Rachel Carson Center for Environment and Society (RCC) und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Das RCC ist ein Internationales Forschungskolleg, das gemeinsam von LMU und Deutschem Museum getragen ist und vom Bundesforschungsministerium gefördert wird.

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