Ludwig-Maximilians-Universität München
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Zehn Jahre Archäologenaustausch mit Cambridge

München, 09.12.2011

Das Austauschprogramm zwischen dem Institut für klassische Archäologie der LMU und der Faculty of Classics der Universität Cambridge feiert sein 10-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass begrüßt LMU-Präsident Bernd Huber heute die Organisatoren des Austausches und die 18 Studierenden aus Cambridge sowie ihrer Tauschpartner. Die Faculty of Classics der Universität Cambridge kooperiert bis heute ausschließlich mit dem Institut für klassische Archäologie der LMU – das zeigt die Bedeutung des Austauschprogramms, das neben der Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Vorträgen ein vielseitiges Programm bietet.

Der einwöchige Austausch ist mehr als nur ein Testlauf für ein Auslandssemester. Ziel ist, dass sich durch die Teilnahme am akademischen Alltag und dem Besuch von Lehrveranstaltungen der internationale Wissenschaftshorizont der Studierenden erweitert  – vermeintliche Selbstverständlichkeiten nationaler akademischer Traditionen sollen hinterfragt und damit Appetit auf internationale Kooperation und Kommunikation geweckt werden. Führungen durch Museen und Vorträge der Studierenden selbst runden dabei das akademische Angebot des Austauschprogramms ab.

Um möglichst nah am Studentenleben zu sein, werden die 20 Besucherinnen und Besucher aus England bei ihren Austauschpartnern zuhause untergebracht. Der Austausch bietet neben den akademischen Einsichten ein vielfältiges Rahmenprogramm an, das die Studierenden selbst bestimmen. Es reicht von einem Ausflug nach Salzburg bis hin zum Highlight der Woche: einem Elefantenritt an der Isar entlang „auf Hannibals Spuren“. Beim Gegenbesuch in Cambridge im März ist das Rahmenprogramm ähnlich bunt gemischt und reicht von einer Bootsfahrt bis zu einem Ausflug nach London.

Initiator und Organisator des Austauschs ist Professor Rolf Schneider vom Institut für klassische Archäologie an der LMU.  Von 1998 bis 2001 lehrte und forschte er als Professor in Cambridge; 2001 wurde er nach München berufen. Schneider, der gerne auf die „kleine Erfolgsgeschichte“ des Austauschprogramms zurückblickt, wünscht sich für die Zukunft des Programms nur eines: „Dass es weiter so lebendig und für alle Überraschungen offen bleibt.“

Weitere Informationen auf der Webseite des Instituts für klassische Archäologie

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