Ludwig-Maximilians-Universität München
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Vorlesungsreihe Soziologie – Gendergraphien III.

„Perspektiven der Geschlechterforschung auf Körper–Wissen–Praxis“

München, 13.10.2011

Ist die Geschlechterdifferenz natürlich gegeben? Nein, sagt sie Soziologie: Gender und Körper gelten nicht mehr als objektiv gegebene Tatsachen – weder im Alltag noch in der Wissenschaft. Ob beim „Gender-Tuning“ durch Botox-Spritze und plastische Chirurgie, bei der medialen Inszenierung metrosexueller Männlichkeit oder beim geschlechtersensiblen Karriere-Coaching: Überall nutzen Menschen ihren Körpers als Rohstoff und Ressource, um ihn und sich zu gestalten. Körper sind und werden immer auch geschlechtlich codiert - eine Perspektive auf Geschlecht impliziert eine Perspektive auf den Körper und umgekehrt.

Die interdisziplinäre Vorlesungsreihe „Gendergraphien III“ verknüpft beide Perspektiven. Namhafte nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betrachten Körper und Geschlecht aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Professor Raewyn Connell von der Universität Sidney eröffnet die Vorlesungsreihe am 17. Oktober 2011, um 18 Uhr c.t. im Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal A 213,  mit einem Vortrag über “Rosen aus dem Süden: Rethinking Gender Theory in World Perspective”. Alle weiteren Vorlesungen finden jeweils montags am gleichen Ort und zur gleichen Zeit statt.

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