Ludwig-Maximilians-Universität München
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Professor Brandt und Professor Carell mit Verdienstorden ausgezeichnet

München, 21.04.2010

Professor Thomas Carell, Inhaber des Lehrstuhls für Organische Chemie sowie LMU-Vizepräsident, sowie Professor Thomas Brandt, ehemaliger Direktor der Neurologischen Klinik am Klinikum der Universität München in Großhadern, wurden am heutigen Mittwoch vom Bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer ausgezeichnet: Brandt und Carrell erhielten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Professor Carell, Inhaber des Lehrstuhls für Organischen Chemie I, Vizepräsident der LMU sowie Sprecher des Exzellenzclusters Center for Integrated Protein Science Munich (CIPSM), gilt als international herausragender Vertreter der Bioorganischen Chemie. Im Fokus seiner Forschung stehen Reparaturprozesse an der DNA. Carrell strebt damit die Entwicklung einer gezielten Krebstherapie an. Carrell wurde mit hochrangigen Preisen, etwa dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet und gehört zudem der Deutschen Akademie der Naturforscher, Leopoldina, als Mitglied an. „Sein Wirken“, so heißt es in der Laudatio, „ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität, wobei es ihm gelang, Kooperationen mit international führenden Gruppen zu etablieren.“

Professor Thomas Brandt hat sich auf dem Gebiet der Neurowissenschaften im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf erworben. Unter seiner Federführung als Klinikdirektor erfolgte vor mehr als zehn Jahren die Gründung des Instituts für Klinische Neuroimmunologie, das heute eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet ist. Der Ministerpräsident würdigte Brandt als einen der Väter des Neurowissenschaftlichen Clusters in München, Ideen- und Ratgeber der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie für Einrichtungen wie die Max-Planck-Gesellschaft. Im Jahr 2006 wurde Professor Brandt aus wenigen Bewerbern für die erste Hertie-Seniorprofessur Neurowissenschaften an der LMU gewählt und kann hier seine Arbeiten zur Entwicklung der Neurowissenschaften auch über das Pensionsalter hinaus gezielt fortsetzen.

Die beiden LMU-Wissenschaftler nahmen die Auszeichnung, neben anderen auf diese Weise Geehrten, im Prinz-Carl-Palais entgegen.

 

 

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