Ludwig-Maximilians-Universität München
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Blockbücher in der Unibibliothek

München, 27.01.2010

Die Datierung der Blockbücher erstreckt sich bis in das 15. Jahrhundert; einige Wissenschaftler vermuten ihren Gebrauch schon vor der Weiterentwicklung der Buchdruckkunst durch Gutenberg um 1420 an, andere gehen von einem späteren Zeitpunkt aus. Die Blockbuchproduktion erlosch um 1530. Neben Blockbüchern, bei denen das Bild als Holzschnitt gedruckt und der Text von Hand geschrieben ist, gibt es jene, bei denen Bilder und Texte beide in Holz geschnitten sind. Zudem existieren solche, bei denen das Bild als Holzschnitt gedruckt, der Text aber in Typen gesetzt ist. Weltweit sind knapp vierzig Titel in etwa hundert verschiedenen Ausgaben bekannt. Mit neun Titeln in elf Ausgaben beherbergt die Universitätsbibliothek München nach der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Berliner Kupferstichkabinett die drittgrößte Sammlung von Blockbüchern in der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausstellung findet in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Platz 1, statt. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr. 

 

 

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