Ludwig-Maximilians-Universität München
print

Links und Funktionen
Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Feierliche Einweihung des Theologicums der LMU

Gemeinsamer Standort für die beiden theologischen Fakultäten der LMU

München, 12.07.2010

Theologicum

Am heutigen Montag wird im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, des Erzbischofs von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, sowie des Landesbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Johannes Friedrich das Theologicum an der LMU feierlich eingeweiht. Während die Katholisch-Theologische Fakultät ihren Sitz immer schon im historischen, von Friedrich von Gärtner erbauten Hauptgebäude der LMU hatte, war die Evangelische Theologie bislang in der Schellingstraße 3 untergebracht. Erstmals werden nun beide theologischen Fakultäten im neuen Theologicum der LMU im Nordtrakt des Hauptgebäudes einen gemeinsamen Standort haben und ihre bereits seit langem erfolgreiche Zusammenarbeit nun noch verstärken.

 

Die Gesamtsanierung und Modernisierung des Nordteils des Hauptgebäudes der LMU wurde bereits 2004 mit dem Bau des sogenannten Bücherturms begonnen. Die Bibliothek im Bücherturm versammelt die Bestände der Katholisch-Theologischen und der Evangelisch-Theologischen Fakultät sowie der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft und ist mit einem Bestand von über 340.000 Bänden die größte Freihandbibliothek ihrer Art in Deutschland. Sie ist Kern des Theologicums, das sich über den gesamten nördlichen Seitenflügel des Gärtner-Baus erstreckt. 30 über den Innenstadtcampus verstreute Teilbibliotheken wurden dazu zentral zusammengeführt, die alten Zettelkästen aussortiert und der Gesamtbestand elektronisch erfasst. So konnten Kosten gesenkt, vor allem aber die wissenschaftliche Nutzbarkeit und die Möglichkeit zum Disziplinen übergreifenden Dialog für Forscher und Studierende optimiert werden. Im weiteren Verlauf dieses Vernetzungsprojekts sind moderne Büros sowie Seminar- und Praktikumsräume für die Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Administratoren entstanden.

 

 

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse