Ludwig-Maximilians-Universität München
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Theaterwissenschaftler aus aller Welt treffen sich an der LMU

München, 19.07.2010

Die Theaterwissenschaft München an der LMU organisiert den diesjährigen Weltkongress der International Federation for Theatre Research, der vom 25. bis zum 31. Juli 2010 im Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, sowie Georgenstraße 11 und Leopoldstraße 13 stattfindet. Unter dem Motto „Cultures of Modernity“ kommen rund 500 Theaterwissenschaftler, Theatermacher und Studierende aus aller Welt zusammen, um gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden, wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Voraussetzungen und Versprechungen der Moderne umgesetzt wurden in einer internationalen und interkulturellen Perspektive.

Im Zentrum stehen dabei die drei Begriffe „modernism“, „modernity“ und „modernization“. Unter „modernism“ fassen die Kongress-Teilnehmer die künstlerischen Bewegungen, die Ende des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahmen und bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hineinstrahlten. „Modernity“ bezieht sich auf die intellektuellen, technologischen und ökonomischen Umwälzungen, die ebenfalls im 19. Jahrhundert ihren Ausgangspunkt nahmen und in deren Zuge Europa und Nordamerika führende Rollen innerhalb der Weltgemeinschaft einnahmen. „Modernization“ schließlich bezieht sich auf eine postkoloniale Strategie Mitte des 20. Jahrhunderts, den sogenannten unterentwickelten Ländern den Weg in das Industriezeitalter zu ebnen. Der Kongress untersucht die Implikationen dieser drei Ausformungen der Moderne auf das Theater und die Theaterwissenschaft und deren Wechselwirkungen.

Weitere Informationen unter www.iftr2010.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/index.html

 

 

 

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