Ludwig-Maximilians-Universität München
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Internationale Konferenz zur Integration hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher

München, 26.11.2010

Eine internationale Konferenz an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München befasst sich am 4. und 5. Dezember mit dem Thema der Integration hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher insbesondere in Bildungseinrichtungen, wie Schulen oder Vorschulen. Hintergrund der Konferenz ist die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen, die im Jahr 2009 in Kraft trat. Der dort enthaltene § 24, der sogenannte „Bildungsartikel“, fordert ein integratives Bildungssystem.

Zu Fragen der Integration hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher in Schulen und Vorschulen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Annette Leonhardt am Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik der LMU bereits seit 1999. Die Ergebnisse und Lösungsansätze dieses Forschungsprojekts, das 15 Teilbereiche umfasst, werden auch Thema der Konferenz sein. Teilbereiche sind etwa „Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche in allgemeinen Schulen“, der „Integrative Unterricht mit hörgeschädigten Schülern“ oder die sozialen Beziehungen zwischen hörgeschädigten Schülern und ihren hörenden Mitschülern. Das Projekt ist deutschlandweit die umfassendste und ausdifferenzierteste Forschung zur Integration bzw. Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen.

Neben dem LMU-Projekt werden auf der Konferenz Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Kanada, Island, Großbritannien oder der Schweiz den Stand der Forschung zur Integration hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher in ihrem jeweiligen Land erläutern. Zudem wird es zahlreiche Workshops zu unterschiedlichen Forschungsaspekten zum Thema geben.

Verantwortlich für den Inhalt: Kommunikation und Presse