Ludwig-Maximilians-Universität München
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Antrittsvorlesung von Margit Szöllösi-Janze

München, 23.11.2010

Zur Antrittsvorlesung von Margit Szöllösi-Janze lädt die Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften am Donnerstag, 25. November, ein. Die Professorin für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte spricht dabei zum Thema „,Der Geist des Wettbewerbs ist aus der Flasche.’ Der Exzellenzwettbewerb deutscher Universitäten in historischer Perspektive.“

Margit Szöllösi-Janze, geboren 1957, studierte an der LMU Geschichte, Deutsch und Sozialkunde und wurde 1986 ebendort mit einer Dissertation über „Die Pfeilkreuzlerbewegung in Ungarn. Historischer Kontext, Entwicklung und Herrschaft“ promoviert. Anschließend arbeitete sie in mehreren Forschungsprojekten am Institut für Neuere Geschichte und habilitierte sich 1996/97 mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ihre Habilitationsschrift, für die sie mehrere Preise, darunter den Förderpreis der LMU, erhielt, erschien unter dem Titel: „Fritz Haber (1868-1934). Biografie eines Wissenschaftlers.“ In der Folgezeit förderte die DFG sie mit einem Heisenberg-Stipendium. Eine Gastprofessur des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft führte sie 1998/99 an das St. Antony‘s College nach Oxford. Von 2000 bis 2001 wirkte die Historikerin als Professorin für Vergleichende Europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg, seit 2001 als Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität zu Köln, bis sie zum Sommersemester 2010 an die LMU berufen wurde.

Ihre Schwerpunkte liegen in der Wissenschafts- und Mediengeschichte. „Zentrale Felder einer interdisziplinär ausgerichteten Zeitgeschichte erschließen sich dabei über die Rekonstruktion von Netzwerken, zum Beispiel wissenschaftlicher Experten als den vermutlich wichtigsten Akteuren des 20. Jahrhunderts“, so die Professorin. „Aber auch Familien lassen sich hervorragend als Netzwerk untersuchen.“

Beginn der Antrittsvorlesung in Hörsaal M 218 des LMU-Hauptgebäudes, Geschwister-Scholl-Platz 1, ist 18.00 Uhr.

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