Ludwig-Maximilians-Universität München
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Sommerschule zum Thema „Strings“

München, 26.07.2010

Die kleinsten Objekte im Universum sind keine Punkte, sondern schwingende Saiten – so klein und komplex, dass sie mathematisch erst noch bezwungen werden müssen. Davon zumindest geht die Stringtheorie aus, die im Mittelpunkt der Sommerschule „Strings and Fundamental Physics“ steht.

Vom 25. Juli bis 6. August haben junge Forscher und Doktoranden, die auf dem Gebiet der theoretischen Hochenergiephysik arbeiten, die Chance, mit weltweit renommierten Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Forscher des Münchner Exzellenzcluster Universe richten die Sommerschule erstmalig aus und legen dabei großen Wert auf die Förderung von Teilnehmern aus wirtschaftsschwachen Ländern: Etwa 35 der insgesamt rund 160 teilnehmenden Studienrenden und Doktoranden erhalten ein Vollstipendium, teilweise vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Organisiert wird die Schule von LMU-Professorin Ilka Brunner und Dr. Marco Baumgartl von der Junior-Forschungsgruppe „Extra Dimensions in Particle Physics and Cosmology“ am Cluster sowie von Dr. Michael Haack, Scientific Coordinator am Arnold Sommerfeld Center der LMU. „Wir haben Anmeldungen aus allen Teilen der Welt, darunter Aserbaidschan, Chile, China, Indien, Südafrika und den USA, was den internationalen Charakter der Schule unterstreicht“, sagt Ilka Brunner. „Bei der Planung war uns wichtig, dass die jungen Wissenschaftler von weltweit angesehenen Experten in der theoretischen Physik unterrichtet werden – wir freuen uns daher, dass Top-Wissenschaftler wie Hirosi Ooguri vom Institute for the Physics and Mathematics of the Universe in Japan und Barton Zwiebach vom Massachussetts Institute for Technology, der kürzlich ein ausgezeichnetes Lehrbuch zur Stringtheorie veröffentlicht hat, unserer Einladung gefolgt sind und sich als Dozenten zur Verfügung stellen.“

In der ersten Woche werden sich die Teilnehmer den Grundlagen der Stringtheorie in Vorlesungen und kleinen Arbeitsgruppen widmen. In der zweiten Woche werden die Themen dann vertieft. Ergänzt wird das Programm durch Freizeitangebote, um den Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

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